Der Bürgermeister von Santiago, Mario Desbordes, richtete eine Nachricht an die Mitglieder der Renovación Nacional (RN), in der er die Niederlage einer "wahren sozialen Rechten" bei den parteiinternen Wahlen bedauerte. Desbordes, der letzte Woche nach über 20 Jahren seinen Austritt aus der RN erklärte, verabschiedete sich aus der WhatsApp-Gruppe "Derecha social". Er erklärte, er werde nicht mehr teilnehmen, da er kein Mitglied mehr sei.
Am Samstag um 22:12 Uhr schrieb der Bürgermeister von Santiago, Mario Desbordes, in der WhatsApp-Gruppe "Derecha social": "Ich wünsche den Gewinnern allen erdenklichen Erfolg. Ich bedauere die Niederlage derer von der wahren sozialen Rechten (jetzt kleiden sich alle so) und bleibe weiterhin für alle (oder fast alle) von euch erreichbar".
Die Nachricht bezog sich auf die Ergebnisse der parteiinternen RN-Wahlen, bei denen Andrea Balladares als Vorsitzende und Katherine Martorell als Generalsekretärin bestätigt wurden. Chat-Teilnehmern zufolge bezog sich Desbordes dabei spezifisch auf kommunale und bezirkliche Positionen in der Metropolregion.
Desbordes fügte hinzu: "Ich bin kein RN-Mitglied mehr und dieser Chat ist grundlegend für diejenigen gedacht, die es sind, daher werde ich nicht mehr Teil davon sein". Er schloss mit den Worten: "Eine herzliche Umarmung an alle, die wirklich der sozialen Rechten angehören".
Desbordes' Rücktritt erfolgte aufgrund von Differenzen mit der Führung um Rodrigo Galilea und Andrea Balladares, mit deren Ausrichtung der Partei er nicht einverstanden war.