Jamaikas Reggae Boyz sicherten sich mit einem 1:0-Sieg gegen Neukaledonien ihren Platz im interkontinentalen Play-off-Finale und treffen dort auf die DR Kongo. Bolivien setzte sich nach Elfmeterschießen gegen Suriname durch und trifft nun auf den Irak. Damit werden die letzten beiden Plätze für die Weltmeisterschaft 2026 vergeben.
Nach den Halbfinalspielen der interkontinentalen Play-offs zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko besiegte Jamaika Neukaledonien in Guadalajara mit 1:0, dank eines Treffers des Wrexham-Stürmers Bailey Cadamarteri. Im Finale am 31. März treffen sie nun auf die DR Kongo, die als Gruppensieger der Gruppe 1 kampflos in das Finale einzog.
Im anderen Halbfinale drehte Bolivien einen Rückstand und gewann nach Elfmeterschießen gegen Suriname. Der junge Spieler von Wydad Casablanca, Moses Paniagua, erzielte spät den Ausgleich und glänzte im anschließenden Elfmeterschießen. Auch Ramiro Vaca, ebenfalls bei Wydad unter Vertrag, stand in der Startelf und unterstrich damit die Präsenz bolivianischer Talente aus der marokkanischen Liga. Bolivien zieht damit in das Finale gegen den Irak ein, in dem der zweite verbleibende Platz ausgespielt wird.
Die DR Kongo geht als Favorit in die Partie, nachdem sie zuletzt einen Testspielsieg gegen Bermuda verbuchen konnte. Jamaika kann auf Stars wie Leon Bailey, Isaac Hayden und Demarai Gray aus europäischen Ligen zurückgreifen. Die Finalspiele setzen das Turnier fort, bei dem verschiedene Kontinentalverbände auf hochwertigen mexikanischen Plätzen aufeinandertreffen und auch bei weniger bekannten Mannschaften für lokales Interesse sorgen.