Iraks Nationalfußballmannschaft hat trotz Risiken durch den Nahostkonflikt ein Privatflugzeug nach Mexiko für ihr WM-Playoff-Spiel gechartert. Die Mannschaft qualifizierte sich durch ein dramatisches spätes Tor für das Playoff. Die Sieger stoßen zu Norwegen, Frankreich und Senegal in eine WM-Gruppe 2026.
Irak soll ein Playoff-Match um einen Platz bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko austragen. Der Spieltermin stand wegen der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten in Frage, was den irakischen Fußballverband dazu brachte, bei der FIFA alternative Regelungen anzufordern, einschließlich neuer Termine und Austragungsorte, inmitten von Unsicherheiten hinsichtlich einer sicheren Ausreise aus dem Land. Am Samstagabend schwedischer Zeit gab Verbandspräsident Adnen Dirjal bekannt, dass die Mannschaft erfolgreich ein Privatjet nach Mexiko gechartert habe. Dies folgt auf ihre Qualifikation für das Playoff vor mehreren Monaten, die in dramatischer Manier gesichert wurde, als Amir Al-Ammari in der 117. Minute per Elfmeter gegen die Vereinigten Arabischen Emirate traf. Der Gegner im Playoff wird entweder Suriname oder Bolivien sein, wobei der Sieger in dieselbe Gruppe wie Norwegen, Frankreich und Senegal aufsteigt. Dirjal erklärte: „Wir haben ein Ziel, und das ist, die WM zu erreichen. Deshalb liegt unser Fokus darauf, den Spielern und Trainern die notwendigen Bedingungen zu bieten, um das Spiel zu bestreiten und die Träume der irakischen Fans zu erfüllen.“ Die Bekanntgabe sichert der Mannschaft die Möglichkeit, inmitten regionaler Spannungen anzutreten.