EACC-CEO Abdi Mohamud zum EAAACA-Präsidenten gewählt

Abdi Mohamud, CEO der kenianischen Ethics and Anti-Corruption Commission (EACC), wurde zum Präsidenten der Eastern Africa Association of Anti-Corruption Authorities (EAAACA) gewählt. Die Wahl erfolgte auf der 16. Jahreshauptversammlung des Gremiums, die vom 20. bis 24. April 2026 in Nairobi stattfand. Er tritt die Nachfolge der ugandischen Richterin Naluzze Aisha Batala an.

Abdi Mohamud übernahm das Amt des Präsidenten offiziell auf der 16. Jahreshauptversammlung der Eastern Africa Association of Anti-Corruption Authorities (EAAACA) in Nairobi, bei der vom 20. bis 24. April 2026 Korruptionsbekämpfungsbehörden aus ostafrikanischen Ländern zusammenkamen. Zuvor war er zwei Jahre lang als Vizepräsident der EAAACA tätig und trug maßgeblich zur Gestaltung der strategischen Ausrichtung bei.

In seiner Antrittsrede dankte Mohamud den Mitgliedern für ihr Vertrauen und versprach, auf der Arbeit seines Vorgängers aufzubauen und die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen weiter zu fördern. Er erklärte, dass die Bekämpfung regionaler Korruption koordinierte grenzüberschreitende Anstrengungen erfordere, da kein Land allein in der Lage sei, grenzüberschreitende Finanzkriminalität zu bewältigen.

Zu seinen Prioritäten gehören die Stärkung von Rahmenbedingungen für gegenseitige Rechtshilfe, die Verbesserung des Geheimdienstdatenaustauschs und die Förderung gemeinsamer Ermittlungen. Als Anwalt am High Court of Kenya und erfahrener Ermittler plant Mohamud, sich für die Harmonisierung von Antikorruptionsgesetzen und -politiken in der gesamten Region einzusetzen.

Er hob den bevorstehenden Start des Centre for Research on Ethics and Anti-Corruption (CEREAC) in Nairobi im Juni 2026 als wichtigen Schritt für eine evidenzbasierte Politikgestaltung hervor. Unterdessen hat die EACC in den letzten drei Jahren eine Verurteilungsquote von 72 Prozent erreicht, 7,4 Milliarden Ksh an gestohlenen Geldern zurückgewonnen und Verluste in Höhe von 10,74 Milliarden Ksh verhindert, während gleichzeitig Forderungen nach mehr strafrechtlichen Befugnissen laut werden.

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