Frühe Signale aus Japans Lohnverhandlungen für 2026 deuten auf solide Lohnerhöhungen hin, trotz US-Zollbelastungen für Gewinne. Dies stärkt den Fall für weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan. BOJ-Gouverneur Kazuo Ueda hat mehr Daten zum initialen Schwung dieser Gespräche gefordert.
Frühe Signale zu Japans jährlichen Lohnverhandlungen für 2026 deuten auf eine weitere Runde solider Lohnerhöhungen hin, selbst angesichts von Gewinnbelastungen durch US-Zölle. Diese Entwicklung stärkt das Argument für weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan.
Die Lohnprognose hat nach Äußerungen des BOJ-Gouverneurs Kazuo Ueda neue Aufmerksamkeit erregt, der sagte, er wolle „etwas mehr Daten“ zum initialen Schwung der Lohnverhandlungen des nächsten Jahres – insbesondere, ob von US-Zöllen betroffene Unternehmen die Lohnerhöhungen fortsetzen würden. Die Gewerkschaften haben bereits ihre Absicht signalisiert, erneut deutliche Lohnerhöhungen zu fordern.
Ein anhaltendes Lohnwachstum könnte den privaten Konsum stützen und der BOJ die Sicherheit geben, die Zinsen anzuheben, ohne Japans wirtschaftliche Erholung zu gefährden. Trotz signifikanter Lohnerhöhungen in den letzten Jahren ist das reale Lohnwachstum negativ geblieben, da die Kernverbraucherinflation über dem 2-Prozent-Ziel der BOJ liegt.
Diese Lohntrends könnten eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der BOJ-Politikentscheidungen spielen und zu einem stabilen wirtschaftlichen Aufschwung beitragen.