Die Ethiopian Community Mutual Assistance Association (ECMAA) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Ethiopian and Eritrean Student Association der Columbia University ihre 12. jährliche Gedenkveranstaltung für die Schlacht von Adwa und Yekatit 12 am 28. Februar in New York City. Die Veranstaltung im Alfred Lerner Hall ehrt zwei entscheidende Momente der äthiopischen Geschichte. Sie umfasst Diskussionen und eine Virtual-Reality-Erfahrung zu diesen Ereignissen.
Die Ethiopian Community Mutual Assistance Association (ECMAA) veranstaltet ihre 12. jährliche Gedenkfeier für die Schlacht von Adwa und Yekatit 12 am Samstag, den 28. Februar, von 14:00 bis 17:00 Uhr im Alfred Lerner Hall in New York City, in Zusammenarbeit mit dem Ethiopian and Eritrean Student Association der Columbia University. Diese Veranstaltung ehrt zwei prägende Momente der äthiopischen Geschichte: die Schlacht von Adwa, einen Meilenstein-Sieg, der die globalen Ansichten während des „Scramble for Africa“ beeinflusste, und Yekatit 12, die Erinnerung an das Massaker von 1937 in Addis Abeba unter italienischer Besatzung. Das Programm dieses Jahres umfasst eine Podiumsdiskussion unter Leitung des Historikers Dr. Shimelis Gulema und des in New York ansässigen Mixed-Media-Künstlers Ezra Wube. Ein Highlight ist Gibbi, eine neue Virtual-Reality-Erfahrung von Wube, die die Teilnehmer in einen weniger bekannten Aspekt der Yekatit-12-Tragödie eintauchen lässt. Das VR-Werk rekonstruiert die Gewalt von 1937 in Addis Abeba, die vom italienischen faschistischen Diktator Benito Mussolini nach einem gescheiterten Attentat auf Vizekönig Rodolfo Graziani angeordnet wurde. Es beleuchtet, wie Hunderte Zivilisten Schutz im amerikanischen Gibbi suchten, dem historischen Gelände der US-Legation, inmitten der Zerstörung der Stadt. Durch immersive Erzählkunst reflektiert Gibbi Themen wie Erinnerung, Überleben und Erhaltung übersehener historischer Narrative. Indem es wissenschaftliche Einsichten mit zeitgenössischer Kunst verbindet, bietet die Veranstaltung historischen Kontext und frische Perspektiven auf die Vergangenheit. Die Organisatoren beschreiben die jährliche Zusammenkunft als Ort für intergenerationelles Lernen, Gedenken und Dialog. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, erfordert jedoch eine RSVP mit vollständigem Namen gemäß Universitätsrichtlinie sowie einen Lichtbildausweis für den Eintritt.