Ecopetrol-Aktie fällt um 4,09 % an der BVC infolge des Ölpreissturzes

Die Ecopetrol-Aktie fiel an der Bolsa de Valores de Colombia (BVC) um 4,09 % auf einen Schlusskurs von 2.580 Pesos, während das ADR um 4,01 % auf 14,12 US-Dollar nachgab. Der Rückgang folgte auf einen Einbruch der Ölpreise nach der Vereinbarung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Zudem traf der Verwaltungsrat die Entscheidung, Präsident Ricardo Roa vorübergehend von seinen Pflichten freizustellen.

Die Aktie von Ecopetrol zeigte sich im Wochenverlauf volatil. Am Dienstag startete sie zunächst mit Gewinnen, schloss jedoch mit einem Minus von fast 2 %, was deutlicher war als der allgemeine Ölmarkt. Am Mittwoch folgte ein Rückgang um 4,09 % auf 2.580 Pesos an der BVC, womit die Entwicklung im Einklang mit globalen Ölkonzernen stand, die zwischen 5 % und 6 % verloren.

Die Ölpreise brachen nach einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ein, die darauf abzielte, die US-israelische Militärkampagne im Austausch für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu stoppen. Brent-Rohöl fiel um bis zu 11,5 %, bevor es sich bei etwa 96,7 US-Dollar pro Barrel stabilisierte, während die europäischen Erdgas-Futures um bis zu 20 % nachgaben.

Der Leiter für Strategie und Investitionen bei Alianza merkte an, dass die Performance von Ecopetrol das Bild der Branchenkollegen widerspiegle und der Rückgang am Mittwoch hauptsächlich auf internationale Faktoren zurückzuführen sei.

Der Verwaltungsrat gewährte zudem Präsident Ricardo Roa eine siebenwöchige Abwesenheit von seinem Posten, bestehend aus Urlaub und einem unbezahlten Monat, vor dem Hintergrund von Vorladungen der Staatsanwaltschaft (Fiscalía) in einem Fall mutmaßlicher Wahlvergehen im Zusammenhang mit der Kampagne von Gustavo Petro. Ein Anhörungstermin vor einem Juzgado 38 de Control de Garantías zur Erhebung der Anklage wurde verschoben, da Roa die Verbindung nicht herstellte; ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Verwandte Artikel

Dramatic illustration of Ecopetrol board deliberating CEO Ricardo Roa's fate amid union protests and probes.
Bild generiert von KI

Ecopetrol-Vorstand entscheidet am 30. März über die Zukunft von Ricardo Roa

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Der Vorstand von Ecopetrol trifft sich am 30. März, um über den Verbleib von CEO Ricardo Roa zu entscheiden, der sich inmitten gerichtlicher Untersuchungen sowie unter Druck der Gewerkschaft USO und von Präsident Gustavo Petro befindet. Bei der Sitzung am Dienstag unterstützten vier von neun Mitgliedern seine Entlassung, doch es wurde keine Entscheidung getroffen. Die Ölarbeitergewerkschaft USO droht mit Streiks, falls er nicht abgesetzt wird.

Die Ecopetrol-Aktie erreichte den Tageshöchstkurs an der Börse von Kolumbien (BVC) und stieg um 5,21 % auf 2.020 $. Der Anstieg hängt hauptsächlich mit einem Plus von 1,68 % beim Brent-Rohöl und Ereignissen in Venezuela zusammen. Analysten verweisen auch auf regionale Marktrends und OPEC-Entscheidungen.

Von KI berichtet

Die Ecopetrol-Aktie schloss an der BVC bei 2.685 USD und damit auf dem höchsten Stand seit Oktober 2023, und der ADR erreichte mit 14,62 USD einen Höchststand seit Juni 2022. Dies geschieht inmitten der Krise um den Präsidenten Ricardo Roa, der wegen angeblicher Einflussnahme angeklagt ist. Die Gewerkschaft USO fordert seine Absetzung und droht mit einem Streik.

Der US-Dollar hat in Kolumbien um 25,87 $ nachgegeben und schloss bei 3.792,06 $, getrieben durch massive Verkäufe von TES-Anleihen und die Erklärung eines Wirtschaftsnotstands für 2026. Dieser Rückgang erfolgt inmitten fiskalischer Spannungen und Erwartungen an Zinssenkungen in den USA. Derweil steigen die Ölpreise aufgrund von Spannungen in Venezuela.

Von KI berichtet

Ricardo Roa, der Präsident von Ecopetrol, erklärte, dass er trotz einer formellen Anklage wegen Einflussnahme durch die Staatsanwaltschaft nicht zurücktreten werde. In einem Interview mit dem Magazin Cambio verteidigte er seine Position und sagte, dass sich die Risikomatrix des Unternehmens dadurch nicht verändert habe. Er betonte, gegenüber den internationalen Märkten mit voller Transparenz zu handeln.

Präsident Gustavo Petro erklärte, Kolumbien plane keine Ölimporte aus Venezuela, inmitten von Hürden bei Gasimporten durch US-Sanktionen. Bergbau- und Energieminister Edwin Palma bestätigte, dass Ecopetrol ohne Ofac-Lizenz nicht weitermachen kann. Diese Äußerungen beziehen sich auf ein wachsendes Gasversorgungsdefizit in Kolumbien.

Von KI berichtet

Financial markets shrug off the US military intervention in Venezuela and the capture of Nicolás Maduro, as the Ibex 35 surpasses 17,600 points. European and US stock indices rise moderately, while oil prices climb 1%. Investors choose caution amid geopolitical risks.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen