Ägyptens kommissarische Umweltministerin Manal Awad forderte bei der 19. Sitzung des CEDARE-Verwaltungsrats institutionelle Reformen und einen stärkeren Fokus auf Projekte mit messbarem Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialauswirkungen. Die Sitzung wurde von Saudi-Arabiens Umwelt-, Wasser- und Landwirtschaftsminister Abdulrahman Al-Fadhli geleitet, mit Teilnahme von CEDARE-Geschäftsführer Khaled Fahmy, Ministern und Vertretern. Awad betonte die Ausrichtung des Zentrums auf politische und Umwelt-Herausforderungen durch strukturelle Reformen.
Die 19. Sitzung des Verwaltungsrats des Zentrums für Umwelt und Entwicklung für die arabische Region und Europa (CEDARE) brachte einen Aufruf der ägyptischen kommissarischen Umweltministerin Manal Awad als Vizevorsitzende zu institutionellen Reformen zur Bewältigung tiefergreifender regionaler Veränderungen. Sie betonte, dass CEDARE neue Verantwortlichkeiten übernehmen müsse, die mit politischen und Umweltherausforderungen übereinstimmen, und priorisiere konkrete Projekte, die nationale Entwicklungspläne unterstützen, insbesondere solche, die vulnerable Gruppen helfen und die Lebensqualität verbessern.
Awad hob auch die Notwendigkeit einer Ausweitung der regionalen Zusammenarbeit zwischen arabischen Ländern und Europa hervor, unter Einbeziehung afrikanischer Nationen zum beiderseitigen Nutzen. Sie lobte die Beiträge der ehemaligen ägyptischen Umweltministerin Yasmine Fouad zur Stärkung der Rolle von CEDARE, die Gründungsarbeit von Nadia Makram Ebeid und die laufenden Bemühungen von Khaled Fahmy, die Programme des Zentrums neu zu positionieren.
Al-Fadhli hieß Awads erste Teilnahme willkommen und unterstrich die Bedeutung der Stärkung von CEDARE, um seine Mandate effektiv zu erfüllen. Fahmy beschrieb die Sitzung als außergewöhnlich, da sie mit einer institutionellen Transformation zusammenfällt, wobei Diskussionen über Satzungen, Governance-Mechanismen und Zukunftspläne stattfanden, gefolgt von weiteren Beratungen vor der nächsten Sitzung. Diese Versammlung spiegelt das Engagement der Region für fortschrittliche kollaborative Umweltinitiativen wider.