Ägyptens kommissarische Umweltministerin Manal Awad erklärte, dass die ministerielle Erklärung der zweiten Sitzung des Rates der Middle East Green Initiative das Engagement der Mitgliedstaaten für regionale Zusammenarbeit gegen Landdegradation, Desertifikation und Dürre-Resilienz bekräftigt. Awad begrüßte den Aufruf des Rates zu ambitionierten nationalen Zielen für die Landrestaurierung und lobte Projekte in Mitgliedsländern, einschließlich Ägyptens. Die Arabische Koordinationsgruppe gelobte 12 Milliarden Dollar bis 2030 für globale Projekte zur Wiederherstellung degradierter Länder.
Die zweite Sitzung des Ministerrates der Middle East Green Initiative fand in Dschidda statt, unter dem Vorsitz des saudi-arabischen Umweltministers Abdulrahman Al-Fadhli, mit Teilnehmern aus 30 Ländern. Die ministerielle Erklärung markiert den Übergang zur operativen Phase der Initiative, einschließlich Projekten zur Erweiterung der Vegetationsdecke und Wiederherstellung degradierter Länder in den Mitgliedstaaten. nnAwad hob hervor, dass der Rat die Mitglieder aufgefordert hat, ambitionierte nationale Ziele für Landrestaurierung und Begrünungsmaßnahmen zu setzen, im Einklang mit relevanten multilateralen Umweltabkommen. Der Rat würdigte Projekte, die von Mitgliedsländern durchgeführt wurden, einschließlich solcher in Ägypten. nnDarüber hinaus kündigte die Arabische Koordinationsgruppe eine Zusage von 12 Milliarden Dollar bis 2030 für globale Initiativen zur Wiederherstellung degradierter Länder und Stärkung der Resilienz gegenüber Dürre und Desertifikation an. Die Erklärung betonte die Notwendigkeit multilateraler Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Organisationen sowie die entscheidenden Rollen des Privatsektors, Finanzinstitutionen und der Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung von Landdegradation und Dürreherausforderungen. nnDer Rat bekräftigte seine volle Unterstützung für die Ergebnisse des COP16-Gipfels der UN-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation, der von Saudi-Arabien ausgerichtet wurde, und bezeichnete ihn als entscheidenden Moment, um globale Unterstützung für Maßnahmen gegen Landdegradation und Dürre zu gewinnen. Er genehmigte ebenfalls die Rotation der Ratspräsidentschaft unter regionalen Mitgliedern in Afrika und Asien ab 2027 und hieß Ghana, Sierra Leone, Sri Lanka und Syrien als neue regionale Mitglieder willkommen.