Ägyptische Minister stärken Koordination bei Bewässerung, Landwirtschaft und Verkehr

Der ägyptische Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hany Sewilam, traf sich am Mittwoch mit dem stellvertretenden Premierminister für industrielle Entwicklung sowie Minister für Industrie und Verkehr, Kamel Al-Wazir, und dem Landwirtschaftsminister Alaa Farouk, um gemeinsame Projekte zu prüfen und die Koordination zu verstärken, um Wasserversorgungs- und Agrarsysteme zu unterstützen und Straßenasphalt sowie Schieneninfrastruktur zu schützen.

Sewilam betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien fortgesetzt wird, um Hindernisse bei gemeinsamen Prioritäten zu beseitigen, mit dem Ziel, die Wasserversorgung zu verbessern und die nationale Lebensmittelsicherheit zu stärken. Al-Wazir unterstrich die Notwendigkeit, jeden Wassertropfen durch wissenschaftlich geplante Maßnahmen optimal zu nutzen, um Anbauflächen zu erweitern und gleichzeitig wichtige Infrastruktur wie Straßen und Schienen zu schützen. Farouk wies darauf hin, dass die Koordination zwischen den Ministerien andauert, um die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern und die Lebensmittelsicherheit zu verbessern.

Im Rahmen des Treffens wurden Studien zur Planung eines landwirtschaftlichen Entwässerungsnetzes im Gebiet Qota im Gouvernorat Fayoum besprochen, einschließlich des vorgeschlagenen Kreuzungspunkts des geplanten Qota-Entwässerungskanals mit der Kairo-Assiut-Westwüstenstraße. Die Minister bekräftigten auch den staatlichen Drang, die Nutzung moderner Bewässerungssysteme in sandigen Gebieten gemäß dem Gesetz durchzusetzen, einschließlich der Installation von Zählern an modernen Bewässerungszuläufen, um den Wasserverbrauch genau zu messen.

Die Diskussionen umfassten ferner technische Optionen zur Sanierung oder Ersetzung der Pumpstation Nord Sahl El-Husseiniya in Port Said sowie Teiche, die kürzlich in El-Bahnasa, Minya, durch illegale Flutbewässerung auf sandigen Flächen entstanden sind. Die Minister betonten die Notwendigkeit energischer Maßnahmen gegen Encroachments auf Wasserwege, Straßen und Schienen, sowie gegen illegale Entnahmen, Rohrleitungen und ungenehmigte Grundwassergewinnung.

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