Stellvertretender Premierminister Kamel Al-Wazir leitete eine Ministerbesprechung, die drei neue Lizenzen für Zementfabriken sowie zwei Industrieprojekte in der Suezkanal-Wirtschaftszone im Wert von 1,29 Mrd. $ genehmigte. Die Entscheidungen sollen die Produktionskapazität steigern, die Inlandsnachfrage decken und Vorbereitungen für regionale Wiederaufbauprojekte treffen. Die Projekte sollen innerhalb eines Jahres in die kommerzielle Produktion gehen.
Stellvertretender Premierminister für industrielle Entwicklung sowie Minister für Industrie und Verkehr Kamel Al-Wazir leitete die 37. Sitzung der Ministerialgruppe für industrielle Entwicklung, an der hochrangige Minister und Beamte teilnahmen. Die Gruppe genehmigte drei neue Lizenzen für den Bau von Zementfabriken, jeweils mit einer Produktionslinie, sowie Erweiterungsprojekte bei bestehenden Anlagen. Dieser Schritt soll die lokale Nachfrage decken, bezahlbare Zementlieferungen sicherstellen und die Stabilität des Bausektors in Ägypten stärken. Al-Wazir erklärte, dass die Lizenzen zur Regierungsstrategie passen, die industrielle Produktion zu steigern, da mit erhöhter Nachfrage durch regionale Wiederaufbauarbeiten, einschließlich des Wiederaufbaus in Gaza, zu rechnen ist. Die Sitzung billigte zudem zwei Projekte aus der Suezkanal-Wirtschaftszone (SCZone) mit Investitionen in Höhe von 1,29 Mrd. $. Das erste Projekt umfasst die chemische Fertigung wie Pestizide, Chlor und Alkali über 320.000 Quadratmeter mit 1 Mrd. $ Investition. Das zweite zielt auf die Produktion von Fahrzeugreifen ab, mit 291 Mio. $ auf 380.000 Quadratmetern. Beide Projekte werden an den Obersten Energierat zur Zuweisung von Strom und Erdgas weitergeleitet. Beamte prüften den Fall eines Industrieunternehmens, das durch einen Stromausfall zum Stillstand gekommen war, und nahmen dringend Kontakt mit dem Stromministerium auf, um das Problem zu lösen. Al-Wazir wies an, einen Vertreter des Stromministeriums in den einheitlichen Fabrikinspektionsausschuss aufzunehmen, um Prozesse zu vereinfachen. Die Diskussion behandelte Beschwerden von Erdbeerfarmern über landwirtschaftliche Quarantäneregeln, die IP-registriertes Pflanzgut vorschreiben, was zur Bildung eines technischen Ausschusses für ausgewogene Empfehlungen führte. Schließlich wurden Maßnahmen zur Begleichung von Erdgasrückständen für Keramikhersteller geprüft, einschließlich Schulden, Einhaltung und Versorgungssicherheit.