Nach seinem kürzlichen Treffen mit den Exporträten prognostizierte Premierminister Mostafa Madbouly, dass die ägyptischen Nicht-Ölexporte bis Jahresende 48-50 Milliarden Dollar erreichen – ein Anstieg um 20 % gegenüber 2024 – und bestätigte, dass das Ziel von 145 Milliarden Dollar Gesamtexporten bis 2030 erreichbar ist inmitten des niedrigsten Handelsdefizits seit einem Jahrzehnt.
Bei der wöchentlichen Pressekonferenz am Mittwoch baute Premierminister Mostafa Madbouly auf den Diskussionen vom Montag mit den Exporträten auf und hob das prognostizierte Wachstum der Nicht-Öl-Warenexporte um 20 % auf 48-50 Milliarden Dollar für 2025 hervor, nachdem sie 2024 etwa 40 Milliarden Dollar erreicht hatten.
Er wies darauf hin, dass die Regierung ein neues Paket an Investitionsanreizen finalisiert habe, das bald vom Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi vorgestellt werde, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Suezkanal-Wirtschaftszone hat 13,5 Milliarden Dollar an Investitionen angezogen, wobei Qantara West bald über 4 Milliarden Dollar an Exporten erwartet werden.
Auf sozialer Ebene leben laut offiziellen Daten etwa 29 % der Ägypter unter der Armutsgrenze – ein leichter Anstieg durch Reformen – doch Preissenkungen bei Grundbedarf und Stabilität für Investoren sind Prioritäten. Madbouly versprach einen „qualitativen Sprung“ in den Dienstleistungen durch Entwicklungspläne.
2024 als „außergewöhnliches Jahr“ mit Herausforderungen wie Einbrüchen im Immobilienmarkt und globaler Inflation bezeichnend, warnte er vor Rezessionsgerede und lobte die Beiträge des italienischen Unternehmens Eni im Gesundheitswesen als Teil staatlich-privater Bemühungen um menschliche Entwicklung.