Ägyptische Finanzaufsichtsbehörde skizziert Reform des Versicherungssektors auf der AIO-Konferenz

Die ägyptische Finanzaufsichtsbehörde (FRA) hat zwei Unternehmen für digitale Versicherungspolicen zugelassen und prüft derzeit über 10 weitere Anträge, wie der FRA-Vorsitzende Islam Azzam auf der 52. Konferenz der African Insurance Organisation in Kairo bekannt gab.

Die ägyptische Finanzaufsichtsbehörde hat zwei Unternehmen die Zulassung erteilt, Versicherungspolicen mittels Finanztechnologie auszustellen, und bearbeitet derzeit Anträge von mehr als 10 weiteren Firmen. Der FRA-Vorsitzende Islam Azzam gab dies am Sonntag während seiner Eröffnungsrede auf der 52. Konferenz der African Insurance Organisation in Kairo bekannt. Azzam erklärte, dass die Ausstellung von Versicherungsunterlagen über smarte Anwendungen zur Realität geworden sei. Die Behörde hat ein flexibles regulatorisches Umfeld geschaffen, das von digitalen Unternehmen die notwendige technologische Infrastruktur sowie höchste Cybersicherheitsstandards verlangt. Die beiden zugelassenen Firmen können Policen über mobile Anwendungen ausstellen, elektronische Identitätsprüfungen durchführen und elektronische Verträge registrieren. Die FRA hat rund 80 Exekutiventscheidungen für das einheitliche Versicherungsgesetz Nr. 155 von 2024 erlassen. Dieses schreibt eine zehnfache Erhöhung des Kapitals für Versicherungsunternehmen vor und macht die Einhaltung der IFRS-17-Standards verpflichtend. Die Behörde prüft derzeit ein Projekt zur vollständigen elektronischen Vernetzung mit allen nicht-bankenfinanzierten Sektoren.

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