Die ägyptische Finanzaufsichtsbehörde (FRA) und 48 Konsumentenkreditunternehmen haben eine einheitliche Datenbank erweitert, die darauf abzielt, Betrug aufzudecken und die missbräuchliche Auszahlung von Bargeld einzudämmen. Offiziellen Angaben zufolge wird dieser Schritt dazu beitragen, Verluste zu reduzieren und das Vertrauen in den Sektor zu stärken. Die Initiative umfasst zudem die Zusammenarbeit mit anderen Finanzverbänden.
Die Finanzaufsichtsbehörde hat gemeinsam mit Konsumentenkreditunternehmen die zentrale Datenbank aktualisiert, die Einzelpersonen und Einrichtungen erfasst, die an betrügerischen Aktivitäten wie Identitätsdiebstahl oder Dokumentenfälschung beteiligt sind. Islam Azzam, Leiter der Behörde, erklärte, dass die Stärkung des Vertrauens eine solide Datenbasis sowie ein größeres Bewusstsein für potenzielle Straftaten erfordere. Walid Anwar, stellvertretender Vorsitzender der FRA für den Nicht-Banken-Finanzsektor, betonte, dass Wachstum mit einem integrierten Risikomanagementsystem einhergehen müsse. Er wies darauf hin, dass verbesserte Technologie fundiertere Kreditentscheidungen unterstütze und Verluste begrenze. Hamdy Badawi, stellvertretender Vorsitzender für Geldwäschebekämpfung, unterstrich die Notwendigkeit, Instrumente zur Betrugsbekämpfung mit Maßnahmen gegen Geldwäsche zu verknüpfen. Die FRA hat zudem den Verband für Mikrofinanzierung in das System eingebunden, um den Schutz über den gesamten Nicht-Banken-Sektor hinweg auszuweiten.