Ägyptisch-saudi-arabische Stromverbindung tritt in Endtestphase ein

Der ägyptische Minister für Elektrizität und erneuerbare Energien, Mahmoud Esmat, hat angekündigt, dass das Projekt zur Stromverbindung zwischen Ägypten und Saudi-Arabien die finale Testphase erreicht hat, wobei eine enge Abstimmung mit saudi-arabischen Partnern läuft, um Testbetriebe abzuschließen und die Netzverbindung in den kommenden Wochen zu starten.

Die Ankündigung erfolgte während eines Besuchs vor Ort an der Umspannstation für Hochspannungs-Gleichstrom (HVDC) mit 500 kV in Badr City. Die Anlage gilt als die erste ihrer Art im Nahen Osten hinsichtlich Größe, Fertigungstechnologie und Betriebskapazität für grenzüberschreitende Stromübertragung.nnBegleitet von leitenden Mitarbeitern der Egyptian Electricity Transmission Company inspizierte Esmat das Kontroll- und Betriebszentrum und prüfte den Fortschritt bei Ausrüstungstests und der Gesamtsystembereitschaft vor der Synchronisation des Projekts mit den vereinheitlichten Stromnetzen beider Länder.nnDer Minister bewertete den Status der Betriebstests an der Umspannstation Badr und der Station Sakakin-Taba 2 sowie die 500-kV-Freileitung zwischen Badr und Taba 2, die etwa 320 Kilometer lang ist. Er überprüfte auch Arbeiten an Unterseekabeln und Erdkabeln, AC/DC-Versorgungssystemen, Mittel- und Niederspannungsanschlüssen, Steuerpulten, Glasfaser-Netzwerken (OPGW) und zugehöriger Infrastruktur.nnEsmat bezeichnete Stromverbindungsbauvorhaben als „Energibrücken“, die die strategische Zusammenarbeit stärken und die wirtschaftliche Integration fördern. Er betonte, dass die Ägypten-Saudi-Arabien-Verbindung ein bedeutender Schritt hin zu einem vollständig integrierten regionalen Stromnetz und letztlich einem gemeinsamen arabischen Strommarkt sei.nnDas Projekt soll die Netzstabilität stärken, die Servicequalität verbessern, den Einsatz erneuerbarer Energien erhöhen und den Kraftstoffverbrauch durch effizientere Erzeugung und Lastenverwaltung senken. Es nutzt auch die Unterschiede in den Spitzennachfragezeiten der beiden Länder, um die Erzeugungskapazität effizienter zu nutzen und den Netzbetrieb kostengünstiger zu gestalten.nnMit einer Gesamtausstauschkapazität von 3.000 Megawatt verbindet das Projekt drei große Hochspannungsumrichterstationen – zwei im Osten und Nordwesten Saudi-Arabiens und eine in Badr City östlich von Kairo – über etwa 1.350 Kilometer Freileitungen und Unterseekabel quer durch das Rote Meer. Es wird als strategischer Meilenstein betrachtet, um die Stromnetze Afrikas, Asiens und Europas zu verknüpfen.

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