Ägyptens Minister für Elektrizität und erneuerbare Energien, Mahmoud Esmat, traf sich mit Andrey Petrov von Rosatom, um den Fortschritt beim Bau des Kernkraftwerks Dabaa zu erörtern. Die Gespräche befassten sich mit Zeitplänen, Koordination und Ausbildung. Beide Seiten bestätigten, dass die Arbeiten planmäßig verlaufen.
Ägyptens Minister für Elektrizität und erneuerbare Energien, Mahmoud Esmat, traf sich am Hauptsitz des Ministeriums in der Neuen Verwaltungshauptstadt mit Andrey Petrov, dem ersten stellvertretenden Generaldirektor des russischen Staatsunternehmens Rosatom und Leiter von Atomstroyexport, dem Auftragnehmer für das Kernkraftwerk Dabaa. Sherif Helmy, Vorsitzender der Behörde für Kernkraftwerke (Nuclear Power Plants Authority), nahm zusammen mit ägyptischen und russischen Vertretern des Projekts an dem Treffen teil. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die neuesten Entwicklungen bei der Umsetzung des Projekts, einschließlich der Fortschritte in den fortgeschrittenen Bauphasen, der Koordination zwischen den beiden Seiten sowie der Einhaltung der Zeitpläne für die geplante Anbindung der Anlage an das nationale Stromnetz. Esmat prüfte den Arbeitsplan vor dem Hintergrund der Vorbereitungen auf den Empfang wichtiger elektrischer Anlagen und großer Generatoren, die für den Netzanschluss erforderlich sind. Er betonte die Notwendigkeit, die Umsetzung zu beschleunigen, die Koordination zwischen den ägyptischen und russischen Teams zu verstärken und die Ausbildungsprogramme auszuweiten, um qualifiziertes Personal für den Betrieb sicherzustellen. Die Gespräche befassten sich auch mit den Umsetzungsraten in den technischen, ingenieurwissenschaftlichen und administrativen Bereichen sowie mit Fortschritten bei der Ausbildung und dem Kapazitätsaufbau. Beide Seiten bestätigten, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen und unterstrichen die Bedeutung einer kontinuierlichen gemeinsamen Aufsicht durch regelmäßige Treffen und Vor-Ort-Besuche. Esmat erklärte, das Dabaa-Projekt spiegele die strategische Partnerschaft zwischen Ägypten und Russland wider und unterstreiche die Tiefe der bilateralen Beziehungen. Er betonte, wie wichtig es sei, die Dynamik gemäß dem Zeitplan aufrechtzuerhalten und die Einsatzbereitschaft für die Netzintegration sicherzustellen. Er fügte hinzu, dass die Strategie des ägyptischen Elektrizitätssektors auf die Diversifizierung der Energiequellen setze, wobei neben der friedlichen Nutzung der Kernenergie auch verstärkt auf saubere und erneuerbare Energien gesetzt werde, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die CO2-Emissionen zu senken. Zu den weiteren Bemühungen gehören die Stärkung der Stabilität des nationalen Stromnetzes, die Verbesserung der Servicequalität und die Entwicklung des Humankapitals durch in- und ausländische Ausbildungsprogramme, um das Personal für das Kernkraftwerk zu qualifizieren und die Betriebsgenehmigungen zu sichern.