Ägypten hat eine Absichtserklärung zur Entwicklung und zum Bau einer Fabrik für die Produktion von Meerwasserentsalzungsmembranen mittels Umkehrosmose unterzeichnet. An der Vereinbarung sind die New Urban Communities Authority, CITIC Construction und ANCOM beteiligt. Die Initiative dient der Wassersicherheit und soll die Abhängigkeit von Importen verringern.
Ägypten unterzeichnete unter der Schirmherrschaft von Randa El-Menshawy, Ministerin für Wohnungsbau, Versorgung und städtische Gemeinschaften, eine Absichtserklärung zur Gründung einer Fabrik, die sich auf Umkehrosmosemembranen für die Meerwasserentsalzung spezialisiert.
Die Vereinbarung wurde zwischen der New Urban Communities Authority (NUCA), vertreten durch den stellvertretenden Leiter Ahmed Ali, CITIC Construction, vertreten durch den stellvertretenden Generaldirektor Ting Tao, und ANCOM, vertreten durch den Vorsitzenden Hisham Sheta, geschlossen. Der CEO von CITIC Construction, Yang Jianqiang, nahm per Videokonferenz an der Zeremonie teil.
El-Menshawy erklärte, dass die Meerwasserentsalzung angesichts der raschen städtischen Expansion in Küstenstädten und der Notwendigkeit nachhaltiger Wasserressourcen oberste Priorität habe. Sie hob Ägyptens nationale Entsalzungsstrategie bis 2050 hervor, die ein Ziel von 9 Millionen Kubikmetern pro Tag vorsieht, sowie Pläne zur Lokalisierung der Komponentenproduktion, um Kosten zu senken und Technologien zu transferieren.
Yang Jianqiang drückte seine Wertschätzung für die Partnerschaft aus, verwies auf vorangegangene Gespräche mit Mostafa Madbouly und sicherte zu, die Projektverfahren zu beschleunigen. Das Abkommen steht im Einklang mit Ägyptens Strategie, im Rahmen der Vision 2030 die lokale Fertigung und internationale Beziehungen zu stärken.