Ausstellung zu amerindischen Ursprüngen in der Fondation Clément auf Martinique

Eine Ausstellung mit dem Titel 'Aux origines de la Caraïbe. Taïnos et Kalinagos' wurde am 13. Dezember in der Fondation Clément auf Martinique eröffnet. Vom Musée du quai Branly-Jacques Chirac gestaltet, verfolgt sie über sechstausend Jahre Geschichte der indigenen Völker der Karibik, die zu Beginn der Kolonialzeit dezimiert wurden. Anette Sanford, Führerin der Kalinago-Gemeinschaft aus Dominica, bezeichnete das Ereignis als lebendiges Erbe.

Die Ausstellung, die bis zum 15. März 2026 läuft, beleuchtet die Geschichte der Taínos und Kalinagos, der ersten Bewohner der Kleinen Antillen. Diese indigenen Völker wurden größtenteils zu Beginn der Kolonisierung vor drei Jahrhunderten vernichtet, doch ihre Spuren sind heute noch in Martinique sichtbar.

Bei der Eröffnung am Samstag, dem 13. Dezember, hielt Anette Sanford, 42 Jahre alt und 2024 zur gewählten Führerin ihrer Gemeinschaft, eine berührende Rede. Mit einem amerindischen Kopfschmuck aus Federn amazonischer Vögel geschmückt, erklärte sie: „Die heutige Ausstellung liefert den greifbaren Beweis, dass unsere Geschichte kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern ein lebendiges Erbe.“ Aus Dominica, das an Martinique grenzt, vertritt sie eine der letzten präkolumbianischen Gemeinschaften der Kleinen Antillen, die seit 1903 auf eine isolierte Reserve mit rund 3.000 Mitgliedern beschränkt ist.

Dieses große Ereignis bringt illustre Gäste zusammen und zielt darauf ab, die amerindische Kunst und Kultur wiederzuentdecken. Es betont die Notwendigkeit, dieses Erbe vor der durch die Kolonialgeschichte erzwungenen Auslöschung zu bewahren und bietet eine frische Perspektive auf die Ursprünge der Karibik.

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