Zwei Monate nach dem Verschwinden des Ingenieurs Charly Sebastián Ospina Marroquín und des Anwalts Diógenes Sánchez Preciado haben ihre Angehörigen ihre Forderungen nach einem Lebenszeichen erneuert.
Die vermissten Männer brachen Berichten zufolge am 11. Mai von Neiva nach Guayabal auf, wo sie sich angeblich mit dem Alias „Alexis Perdomo“, dem Anführer der Dissidentengruppe „Segunda Marquetalia“ in Caquetá, treffen sollten. Zeugen gaben an, dass der Lastwagen mittags von ihm gefahren wurde und die Mobiltelefone bis 12:35 Uhr aktiv blieben.
Leidy Fernanda Montes, die Ehefrau von Ospina, sagte: „Es sind zwei Monate der Ungewissheit, der Qual, des Schmerzes und einer Leere, die keine Familie erleben sollte“. Der Anwalt Luis Emiro Sánchez, Diógenes' Bruder, forderte ebenfalls ein Zeichen, das ihren Aufenthaltsort bestätigt.
Die Familien stellten fest, dass „Alexis Perdomo“ über Mittelsmänner bestreitet, dass die Männer am Ort des Geschehens eingetroffen seien. Bislang liegen keine offiziellen Antworten oder Beweise für ihr Überleben vor.