Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Oaxaca hat ein Phantombild eines der mutmaßlichen Mörder des Journalisten Francisco Alejandro Leyva Aguilar veröffentlicht, der am Mittwoch, dem 22. Juli, in San Pablo Etla ermordet wurde.
Staatsanwalt Bernardo Rodríguez Alamilla erklärte, das Bild sei auf Grundlage von Befragungen erstellt worden und werde nun veröffentlicht, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Vier Personen befinden sich zur Befragung in Gewahrsam, jedoch wurden bisher keine Festnahmen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vollzogen.
Die Bundesstaatsanwaltschaft hat den Fall über ihre spezialisierte Einheit für Menschenrechte übernommen. Ermittler rekonstruierten den Fluchtweg der Verdächtigen mithilfe von C5-Kameras: Sie kamen gegen 09:04 Uhr auf einem schwarzen Pulsar-Motorrad an, warteten etwa eine Stunde und 40 Minuten, und der Schütze eröffnete gegen 10:50 Uhr das Feuer, bevor sie in einem Peugeot 2008 aus dem Jahr 2016 flohen.
Bei einer Gedenkveranstaltung der Journalistenvereinigung von Oaxaca erinnerte der Journalist Javier Aquino an die Worte von Leyva: „Ich kenne die Gefahr und sie macht mir keine Angst, denn ich habe mich entschieden, für die Meinungsfreiheit zu kämpfen.“ Kollegen forderten eine Aufklärung des Falles ohne Straflosigkeit.