Der unter dem Alias „Víctor Chalá“ bekannte Mann wurde in Flandes, Tolima, wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an den Morden an der Sozialaktivistin Lina María Puentes Vega und dem Journalisten Mateo Pérez Rueda festgenommen.
Jhon Edison Chalá Torrejano, bekannt unter dem Alias „Víctor Chalá“, wurde am vergangenen Freitagabend von einer Spezialeinheit der DIJIN in Flandes festgenommen. Bei der gemeinsamen Operation von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden zudem fünf weitere Personen festgenommen sowie vier Pistolen, 33 Millionen Pesos in bar und ein Fahrzeug sichergestellt. Verteidigungsminister Pedro Arnulfo Sánchez erklärte, dass der Festgenommene eine mehr als zehnjährige kriminelle Laufbahn aufweise und unter dem Alias „Calarcá“ gedient habe. „Dieser Kriminelle, der im Dienst von Alias ‚Calarcá‘ stand, wird beschuldigt, an den Morden an Unterzeichnern des Friedensabkommens und Menschenrechtsaktivisten beteiligt gewesen zu sein“, so Sánchez. „Víctor Chalá“ wird als mutmaßlicher geistiger Urheber und Ausführer des Mordes an dem Journalisten Mateo Pérez Rueda am 7. Mai 2026 in Briceño, Antioquia, sowie der Tötung von Lina María Puentes Vega am 31. Mai 2025 in Baraya, Huila, beschuldigt. Die Anhörungen zur Rechtmäßigkeit der Festnahme fanden in Ibagué statt.