Der kubanische Schauspieler Fernando Hechavarría Gibert wurde mit dem Nationalen Theaterpreis 2026 ausgezeichnet, wie am Montagnachmittag angekündigt. Die Jury wählte ihn einstimmig für seine 50 Jahre künstlerische Karriere und 22 Jahre Theaterpädagogik aus. Andere bemerkenswerte Künstler wurden für ihre Beiträge zur nationalen Kultur nominiert.
Fernando Hechavarría Gibert, einer der populärsten kubanischen Schauspieler auf Bühne, Leinwand und Fernsehen, wurde mit dem Nationalen Theaterpreis 2026 ausgezeichnet. Die Jury unter Leitung von Verónica Lynn (Gewinnerin 2003) mit Carlos Díaz Alfonso (2015), Aramís Delgado (2023), Juan Piñera (Kunstbildungspreis 2025) und Omar Valiño, Professor und Kritiker, traf die einstimmige Entscheidung. nnGeboren 1955 in der Provinz Holguín, studierte Hechavarría dort Bildende Kunst und schloss 1976 die Nationale Schule für Darstellende Kunst in Havanna ab. Er war bis 1995 Mitglied der Teatro-Escambray-Gruppe in Villa Clara und ist seither Teil der Teatro El Público-Kompagnie. Er nahm an internationalen Koproduktionen und über 27 nationalen und internationalen Festivals teil, mit Auftritten in 36 Theaterstücken, 31 Filmen und 44 Fernsehsendungen, einschließlich Telenovelas und Serien. nnHervorstechende Rollen umfassen Nacho Capitán in der Telenovela Tierra Brava und kürzlich El Gallo de Cumanayagua in der Serie LCB: La otra guerra. Er unterrichtet Schauspiel an der Universität der Künste und der Nationalen Theaterschule Corina Mestre. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Máximo-Gómez-Machete, die Nationale Kulturauszeichnung und der Maestro-de-Juventudes-Preis der Hermanos-Saíz-Assoziation. nnSeine Schauspielpreise umfassen den Florencio Escudero und Omar Valdés der UNEAC, den Caricato für Las amargas lágrimas de Petra von Kant und die Beste Darstellung beim Nationalen Fernsehfestival. Bemerkenswerte Filme in seiner Filmografie sind Plácido, Pon tu pensamiento en mí, Amor vertical, La noche de los inocentes, El viajero inmóvil, Ciudad en rojo und Inocencia. nn„Ich wähle gerne intensive, komplexe Charaktere, die voneinander unterschiedlich sind, egal ob klein oder groß“, gestand der Schauspieler. Er fügte hinzu: „Was mich umbringt, ist das Theater. Es ist die Matrix, nichts geht darüber... Es gibt direkten Kontakt zum Publikum.“ nnDer Nationale Rat für Darstellende Kunst nominierte zudem Maribel López, Graciela González, Juan González Fiffe und Osvaldo Doimeadiós für ihre beispielhaften Karrieren. Für diesen Preis nominierten 39 Institutionen 18 Künstler.