Ferrari hat die Zusammenarbeit mit seinem Repräsentanten in Kolumbien beendet und sucht nun einen neuen Importeur, um den Betrieb im Land fortzusetzen. Die italienische Marke wird ihre Präsenz aufrechterhalten, hat jedoch den Verkauf von Neufahrzeugen während der Übergangsphase ausgesetzt. Kunden, die Anzahlungen geleistet haben, stehen vor Ungewissheit hinsichtlich der Auslieferungen und Rückerstattungen.
Das italienische Unternehmen beendete nach über einem Jahrzehnt die Verbindung zu Autos Italianos de Colombia und Automóviles Italianos de Panamá. Ein Wechsel in der Anteilseignerstruktur führte dazu, dass eine neue Geschäftsführung die finanzielle und operative Situation aufgrund früherer Unstimmigkeiten überprüfte. Ferrari hat einen Prozess zur Ernennung eines neuen Importeurs eingeleitet. Währenddessen bleiben der Verkauf von Neufahrzeugen und die offizielle Vertretung pausiert. Es wurden keine Informationen darüber veröffentlicht, wer der neue Repräsentant sein wird oder wann der Prozess abgeschlossen sein soll. Einige Kunden leisteten Anzahlungen für Fahrzeuge im Wert von rund 2.000 Millionen Pesos, haben die Autos oder Rückerstattungen jedoch bisher nicht erhalten. Ausstehende Verfahren müssen direkt über Ferrari oder den zukünftigen Importeur abgewickelt werden. Die Marke versicherte, dass sie sich nicht aus dem kolumbianischen Markt zurückziehen werde.