Präsident Gustavo Petro unterstützte die Entscheidung der ANI, die Konzession für Autopistas del Café nicht zu verlängern. Er kritisierte Mautgebühren als reines Finanzgeschäft und schlug Alternativen wie den Ausbau des Schienennetzes vor.
Die Ankündigung erfolgte nach sieben Tagen der Proteste an den Mautstellen auf der Strecke Manizales-Pereira. Lokale Gemeinden hatten die hohe Anzahl an Mautstationen in den Departamentos Caldas, Risaralda und Quindío infrage gestellt. Der geschäftsführende Vizepräsident der ANI, Roberto Uparela, bestätigte, dass der Konzessionsbetrieb am 1. Februar 2027 enden wird. Zudem sollen differenzierte Tarife für Anwohner in der Nähe der Mautstellen Tarapacá I und II, San Bernardo del Viento und Las Pavas eingeführt werden. Petro schrieb auf X: „Öffentliche Arbeiten sind kostengünstiger, und es gibt andere Wege, die staatliche Infrastruktur aufzubauen, beginnend mit der Eisenbahn.“ Er fügte hinzu, dass es „ökonomisch nicht sinnvoll sei, Kolumbiens Straßen mit Mautstellen zu überziehen, um daraus ein Finanzgeschäft zu machen“ und dass „ein Wandel beginnt, der weiter vertieft werden muss.“