CCI warnt vor rechtlichen und steuerlichen Risiken durch vorzeitige Beendigung der Autopistas del Café

Die kolumbianische Infrastrukturkammer (CCI) hat vor den möglichen Auswirkungen einer vorzeitigen Beendigung des Konzessionsvertrags für die Autobahn in der Kaffee-Region gewarnt.

Die CCI wies die Proteste und Blockaden an den Mautstellen der Autopistas del Café zurück. Die Organisation stellte fest, dass diese Aktionen die Konnektivität beeinträchtigten und sowohl Nutzer als auch Mitarbeiter gefährdeten.

Der Vertrag ist bis 2027 gültig, erfüllt alle Bedingungen zu 100 Prozent und weist technische Bewertungen auf, die über den Anforderungen liegen. Die Kammer erklärte, eine vorzeitige Kündigung könne Entschädigungs- und Schadensersatzforderungen gegen den Staat sowie fiskalische und strafrechtliche Ermittlungen gegen Beamte nach sich ziehen.

Das Projekt hat die Reisezeiten verkürzt sowie den Tourismus und die Agrarindustrie unterstützt. Laut CCI wurden dadurch mehr als 50.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Technische und vertragliche Überprüfungen mit der Nationalen Infrastrukturagentur werden im Vorfeld der Rückgabe im Jahr 2027 fortgesetzt.

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