Die kolumbianische Contraloría General de la República hat ein Verfahren zur fiskalischen Verantwortlichkeit in Höhe von 3,64 Milliarden Pesos im Zusammenhang mit dem Kauf von sechs Feuerwehrfahrzeugen in Huila eingeleitet. Die Entscheidung, die am 28. Mai 2026 bekannt gegeben wurde, betrifft den ehemaligen Gouverneur Luis Enrique Dussán López sowie weitere Beamte.
Die Auslieferung der Fahrzeuge im Oktober 2025 beendete die Untersuchung nicht. Laut dem Beschluss Auto 0925 von 2026 wurden die Lastwagen als einachsige Sattelzugmaschinen registriert, anstatt als die im Vertrag geforderten zweiachsigen Starrfahrzeuge, die hauptsächlich durch das Sistema General de Regalías finanziert wurden.
Der delegierte Rechnungsprüfer Carlos Andrés Mendoza González ordnete die Einbeziehung des Auftragnehmers John Farid Méndez Lugo, des Supervisors José Luis Rojas Yoque sowie der Versicherer Berkley Colombia Seguros und La Previsora an. Der Fall umfasst zudem Andrés Mauricio Muñoz und Edgar Martín Lara.
Am 25. Mai 2026 wurde ein unabhängiges mechanisches Gutachten in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob die Modifikationen den technischen Bedingungen entsprechen. Die Contraloría beharrt darauf, dass der Vertrag, der unter das Dekret 357 von 2023 fällt, den ursprünglichen Vertragsgegenstand verändert hat.