Die Ratingagentur Fitch stufte das nationale Rating von Tigo auf AAA mit stabilem Ausblick herauf. Die Änderung folgt auf die vollständige Übernahme des Unternehmens durch Millicom nach der Übernahme der Anteile von EPM. Die Heraufstufung spiegelt die verbesserte operative Leistung und eine starke Marktposition wider.
Fitch Ratings hob das nationale Rating von Tigo von 'AA+(col)' auf 'AAA(col)' an und stufte auch das Rating des Public Internal Debt Bond Issuance and Placement Program von bis zu 2 Billionen Dollar auf 'AAA(col)' hoch. Sie bestätigte die Kurzfrist-Ratings mit 'F1+(col)' und die internationalen Emittenten-Ausfall-Ratings mit 'BB+' und stabilem Ausblick, verbunden mit der Muttergesellschaft Millicom aufgrund des offenen Zugangs und der vollständigen Kontrolle nach der Übernahme von etwa 50 % von EPM, wodurch eine 100%ige Beteiligung erreicht wurde. Die Heraufstufung berücksichtigt den reduzierten Verschuldungsgrad, die solide Liquidität mit bewährtem Zugang zu externen Schuldenmärkten und die günstige Branchenkonsolidierung in Kolumbien. Tigo hat eine starke Position inne: Zweiter und dritter Platz bei Festnetzbreitband und Mobilfunk mit 20 % bzw. 18 % Kundenanteil, wobei jedes Segment etwa 50 % des konsolidierten Umsatzes per September 2025 ausmacht, gestützt durch die Stärke im Festnetzbereich, ein solides Spektrum und ein Wachstum der Postpaid-Datennutzer. Fitch geht davon aus, dass das Rating nach der vollständigen Fusion mit Coltel stabil bleibt, da Millicom die verbleibenden 32% von der Nation erwirbt. Das fusionierte Unternehmen könnte einen Marktanteil von 40 % erreichen und damit nach Claro an zweiter Stelle stehen, mit einer EBITDA-Marge von fast 26 % und einer Nettoverschuldung von etwa 2,5 x im Jahr 2026, die sich durch Synergien verbessern wird; die eigenständige PCI-Nettoverschuldung von Tigo wird von 1,6 x Ende 2024 auf 0,9 x prognostiziert.