Fünf frauen, die das reisen verändert haben

Zum Weltfrauentag am 8. März werden fünf außergewöhnliche Frauen vorgestellt, die durch ihre Pionierleistungen das Reisen für Frauen beeinflusst haben. Von der ersten Pilotin auf Linienflügen bis zur ersten Taxifahrerin in Ghana – sie haben Barrieren durchbrochen. Diese Geschichten zeigen, wie mutige Frauen die Freiheit zu reisen erweitert haben.

Das Reisen war für Frauen lange mit Einschränkungen verbunden. In Deutschland durften Frauen erst 1958 ohne Erlaubnis des Ehemanns den Führerschein machen, 1977 arbeiten und 1992 Nachtberufe ausüben. Fünf Frauen haben diese Normen herausgefordert.

Nina Sedano aus Frankfurt am Main wurde 2011 als erste Deutsche die 193 UN-Staaten bereisen, als sie Turkmenistan als 193. Land am 30. September erreichte – mit 46 Jahren die Jüngste. Ende 2002 startete sie ihre Weltreise von der Ukraine aus, schrieb Bücher und hält Vorträge. Nun zielt sie auf alle 1154 UNESCO-Welterbestätten ab, von denen sie die Hälfte besucht hat.

Junko Tabei aus Japan bestieg als erste Frau 1975 den Mount Everest, 22 Jahre nach dem ersten Mann. Mit 30 gründete sie einen Frauen-Bergsteigerklub; trotz Schwangerschaft erreichte sie den Gipfel am 16. Mai mit einer 15-köpfigen Gruppe, finanziert durch Sponsoren. 1992 eroberte sie als Erste die Seven Summits.

Rita Maiburg flog 1976 als erste Deutsche ein Passagierflugzeug der DLT, mit 24 Jahren. Die Ansage lautete: „Im Namen von Flugkapitän Maiburg begrüße ich Sie an Bord.“ Abgelehnt von Lufthansa, starb sie 1977 bei einem Autounfall. Erst 2000 flogen Evi Hetzmannseder und Nicola Lisy solo für Lufthansa.

Esenam Nyador wurde in Ghana die erste Taxifahrerin, als „Miss Taxi Ghana“ in Accra unterwegs, um Frauen vor Missbrauch durch männliche Fahrer zu schützen. Trotz Ablehnung gründete sie einen eigenen Verband und bildet Fahrerinnen aus, unterstützt von der GIZ. Einige Absolventinnen arbeiten nun in den VAE.

Jane Goodall reiste 1957 mit 23 nach Kenia, forschte Schimpansen und gründete den Gombe-Nationalpark in Tansania. Ohne formales Studium promovierte sie in Cambridge. Sie initiierte Projekte wie Roots & Shoots und Great Ape Project. Goodall starb am 1. Oktober 2025 im Alter von 91 Jahren.

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