Frankreich sicherte sich einen 2:1-Sieg gegen Brasilien in einem internationalen Freundschaftsspiel im Gillette Stadium und bewies dabei Widerstandsfähigkeit, nachdem Verteidiger Dayot Upamecano in der zweiten Halbzeit die Rote Karte gesehen hatte. Kylian Mbappe und Hugo Ekitike trafen für die Bleus, während Gleison Bremer kurz vor Schluss den Anschlusstreffer für Brasilien erzielte. Der Sieg ist ein starkes Signal für Frankreich im Hinblick auf die Weltmeisterschaft.
Die Partie begann mit hohem Tempo und Angriffsbemühungen beider Teams, wobei klare Torchancen in der Anfangsphase selten waren. Brasilien setzte das erste Ausrufezeichen, als Raphinha aus guter Position über das Tor schoss und Gabriel Martinelli einen Versuch knapp am Gehäuse vorbeizirkelte. Frankreich konterte effektiv, wobei Kylian Mbappe und Hugo Ekitike die brasilianische Abwehr forderten. In der 32. Minute spielte Ousmane Dembele einen präzisen Pass auf Mbappe, der den Ball über Ederson zum 1:0 ins Tor hob. Brasilien reagierte ohne die nötige Präzision, sodass Mike Maignan vor der Halbzeit kaum eingreifen musste. Der eingewechselte Luiz Henrique belebte Brasiliens Offensive zu Beginn der zweiten Hälfte und zwang Maignan zu einer Parade. Der Wendepunkt kam in der 55. Minute, als Upamecano nach VAR-Entscheid wegen einer Notbremse gegen Wesley Franca vom Platz gestellt wurde. Trotz der Unterzahl baute Frankreich seine Führung in der 65. Minute aus. Der eingewechselte Michael Olise bediente Ekitike, der den Ball zum 2:0 über Ederson lupfte. Brasilien drängte unermüdlich, doch Ibrahima Konate und Maxence Lacroix hielten für Frankreich dagegen. In der 78. Minute verwertete Bremer nach Vorarbeit von Luiz Henrique, der einen Standard durch Casemiro auflegte, zum 2:1-Endstand. Vinicius Junior drängte in der Schlussphase nach vorne und sorgte für weitere Gefahr, doch Frankreich hielt dem Druck stand und sicherte sich den Sieg.