Ein Jahr nach der Aktivierung des Free-Flow-Mauts auf der A13, die Paris mit der Normandie verbindet, sind die Mautschranken verschwunden. Der Konzessionär Sanef berichtet von einem positiven Fazit und stellt fest, dass die Nutzer das neue System gut angenommen haben. Das Projekt im Wert von 120 Millionen Euro gilt nach Angaben des Unternehmens als Erfolg.
Am 10. Dezember 2024 wurde das Free-Flow-Mautsystem auf der A13 aktiviert, wodurch traditionelle Mautschranken überflüssig wurden. Diese Autobahn verbindet Paris mit Caen und der Normandie und ermöglicht reibungslosere Reisen ohne Halte an den Kabinen.
Am ehemaligen Mautplatz Buchelay am Kilometer 48 sind nur noch Überreste einer jüngeren Vergangenheit übrig. Früher mit zwanzig Kabinen über etwa 150 Meter ausgestattet, beherbergt das Gelände nun Abrissarbeiten. Ein Betriebsgebäude und Toiletten für Reisende warten auf die Zerstörung, während Bagger den Asphalt zerkleinern, um ihn an anderen Stellen wiederzuverwenden.
Das Projekt umfasst Investitionen in Höhe von 120 Millionen Euro, von denen 80 Prozent für die Entfernung der 14 Mautschranken entlang der Strecke verwendet wurden. Sanef, das 1807 Kilometer Autobahnnetz in Frankreich betreibt, bezeichnet diese Umwandlung als eindeutigen Erfolg. Laut dem Konzessionär haben sich die Nutzer schnell an das System angepasst, das einen kontinuierlichen Fahrzeugfluss ohne physische Unterbrechungen ermöglicht.
Diese Veränderung zielt darauf ab, die Infrastruktur zu modernisieren und die Verkehrsfreizügigkeit zu verbessern, obwohl technische Anpassungen notwendig waren, um den ordnungsgemäßen Betrieb der neuen Transponder-Lesegestänge sicherzustellen.