IWF-Chefin Kristalina Georgieva plant, am Dienstag in Begleitung von Minister Luis Caputo Vaca Muerta zu besichtigen. Der Besuch folgt auf Gespräche in Buenos Aires, bei denen sie das Wirtschaftsprogramm der Regierung lobte.
Georgieva hielt am Montag Treffen im Wirtschaftsministerium und in der Casa Rosada ab. Dort hob sie den Aufbau der Reserven der Zentralbank sowie den Primärüberschuss hervor. Die Währungsbehörde kaufte an jenem Tag 27 Millionen Dollar und hat seit Beginn des Tagesplans mehr als 13.000 Millionen Dollar hinzugewonnen.
Caputo erklärte, Georgieva „möchte mit eigenen Augen sehen, wie sich Vaca Muerta entwickelt“. Der Besuch in Añelo beinhaltet eine Tour durch Loma Campana, das von YPF und Chevron betrieben wird. Georgieva betonte, dass „Argentinien einen Vorteil bei der Energiesicherheit hat“.
Abgeordnete aus Neuquén äußerten Vorbehalte. Karina Maureira von La Neuquinidad würdigte den Besuch, während Pablo Todero von Unión por la Patria sagte: „Was zählt, ist das, was sie nicht sagen“. Claudio Loser, ehemaliger IWF-Direktor, bezeichnete die Reise als „Public Relations“ und schloss ein neues Finanzierungsprogramm aus.