Der Direktor von Vaca Muerta News, Darío Irigaray, erklärte, dass die Erschließung des Feldes mit laufenden Export- und Infrastrukturprojekten in eine konkrete Phase eingetreten ist.
In einem Interview mit Canal E sagte Irigaray, dass das Wachstum von Vaca Muerta durch strategische Arbeiten und Investitionen in großem Maßstab greifbar geworden sei. Er hob die Handelsmission in Houston hervor, bei der er gemeinsam mit Gouverneuren, Wirtschaftsführern und Gewerkschaftsvertretern internationalem Investoren Planungssicherheit vermittelte. Die Ölpipeline Vaca Muerta Oil Sur werde die Ölexporte ab Ende 2026 ankurbeln, während die Arbeiten am Flüssigerdgasterminal in Punta Colorada zu 60 Prozent abgeschlossen und im Zeitplan seien. Irigaray stellte fest, dass Argentiniens Energiebilanz bereits positiv ist, mit einem Überschuss von etwa 7 Milliarden Dollar durch Rohölverkäufe im vergangenen Jahr. Er verwies zudem auf Projekte im Rahmen des Investitionsförderregimes Régimen de Incentivo para Grandes Inversiones, die von Chevron und Pluspetrol in Höhe von 10 bzw. 12 Milliarden Dollar eingereicht wurden. Er warnte vor hohen Lebenshaltungskosten im Norden von Neuquén und riet Arbeitssuchenden, erst nach gesicherter Anstellung anzureisen.