Im Dschungelcamp am elften Tag gab es keine Eliminierung, stattdessen eine versöhnliche Geste von Gil Ofarim gegenüber Ariel. Die neun verbliebenen Kandidaten erfuhren, wer die wenigsten Stimmen erhielt, doch die Auflösung folgt erst nächste Folge. Gil brach später in Tränen aus, als er von seiner Familie sprach.
In der Folge des RTL-Formats „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ in Murwillumbah, Australien, blieben die neun Kandidaten vorerst verschont. Moderator Jan Köppen erklärte zu Beginn, dass die Zuschauerstimmen erst für die nächste Sendung zählen. Am Ende wurden Schauspieler Stephen Dürr (51) und Bauer Patrick Romer (30) als die mit den wenigsten Stimmen genannt, doch es gab keine Eliminierung – dies sorgte für Verwunderung unter den Teilnehmern. Die Auflösung steht in der kommenden Folge aus.
Eine weitere Überraschung war die Geste von Sänger Gil Ofarim gegenüber Reality-Star Ariel. Ariel hatte Ofarim zuvor wiederholt wegen seines Davidstern-Skandals 2021 attackiert, bei dem er fälschlich antisemitische Vorwürfe gegen ein Hotelpersonal erhob und diese später zurückziehen musste. In dieser Episode teilte Ariel mit, sie habe die Tochter ihres Ex-Freundes Giuliano adoptieren wollen, was jedoch nicht geschah. Ofarim, beeindruckt von ihrer Geschichte, stand auf und reichte ihr die Hand: „Ich habe einen Heidenrespekt vor dir.“ Ariel reagierte irritiert und fragte „Was?“, schüttelte die Hand aber und bedankte sich.
Später im Dschungeltelefon sprach Ofarim über seine Emotionen: Er habe an seine Frau und Kinder gedacht und vermisse seine Familie sowie die Freunde, die ihm treu blieben. „Ohne sie würde ich nicht mehr heute hier sitzen“, sagte er und brach in Tränen aus.
Weniger erfolgreich verlief die Dschungelprüfung mit Patrick, Simone Ballack (49), Hardy Krüger jr. (57) und Hubert Fella (58). Die vier sollten Werkzeuge aus Toiletten fischen und neun Sterne abschrauben, schafften aber nur drei. Moderatorin Sonja Zietlow fasste zusammen: „Verschissen.“