Gil Ofarim teilt persönliche Probleme im Dschungelcamp, vermeidet Skandalgespräch

Am zweiten Tag des RTL-Dschungelcamps 2026 in Australien haben die Prominenten persönliche Schicksale offenbart, darunter Gil Ofarim, der finanzielle und gesundheitliche Probleme anspricht, aber seine Antisemitismus-Affäre von 2021 umgeht. Andere Teilnehmer wie Hardy Krüger jr. und Mirja du Mont teilen emotionale Erlebnisse mit Verlust und Angststörungen. Ein Prüfungsversuch scheiterte, sodass das Camp bei Bohnen und Reis bleibt.

Die 19. Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» startete am 23. Januar 2026 an der Ostküste Australiens nahe Murwillumbah. Am zweiten Tag, dem 24. Januar, eskalierten die Gespräche im Camp schnell zu tiefgründigen Themen. Die Teilnehmer diskutierten Alkoholprobleme, Sucht, Klinikaufenthalte, Angststörungen, Ehebruch und Altersunterschiede in Beziehungen.

Gil Ofarim, der 43-jährige israelische Musiker, der 2021 in der «Davidstern-Affäre» wegen falscher Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Leipziger Hotel zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, wich Fragen zu dem Vorfall aus. «Ich bin nicht dazu hergekommen, um das hier nochmal aufzuwickeln», sagte er klar. Reality-Star Ariel, 22, kritisierte scharf: «Was er getan hat, kann kein guter Mensch tun. Kann nicht, geht nicht. Nein.» Ofarim öffnete sich jedoch zu anderen Belastungen: Er berichtete von finanziellen Schwierigkeiten, fehlenden Jobs, Schwierigkeiten beim Bezahlen von Rechnungen, einem Klinikaufenthalt wegen Alkoholproblemen, dem Umzug aus München und selteneren Treffen mit seinen Kindern. Er verwies auf eine Unterlassungserklärung bei Nachfragen.

Schauspieler Hardy Krüger jr., 57, erzählte vom plötzlichen Tod seines acht Monate alten Sohnes: «Ich habe ihn eineinhalb Stunden wiederbelebt.» Danach kämpfte er mit Schmerz und Alkoholproblemen, fand aber Trost im Reden: «Und es tut einfach auch mal gut, darüber zu reden.» Schauspielerin Mirja du Mont, 50, sprach über ihre Beziehung zum 78-jährigen Sky du Mont, eine daraus resultierende Angststörung und einen Klinikaufenthalt. «Ihr seid nicht allein», richtete sie an Betroffene.

Das Camp ist in zwei Bereiche unterteilt: Das Hauptcamp mit sieben Promis und das kleinere «Snake Rock» mit fünf. Beide liegen nahe der Gold Coast, auf privatem Gelände bei Dungay. Ein Prüfungsversuch von Ariel und Hubert Fella, 57, endete erfolglos: «Wieder nix zu essen», klagte Fella. Die Gruppe hofft auf bessere Chancen.

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