Schauspieler diskutieren Kampf des linearen TV um junge Zuschauer

In einem Generationengespräch sprechen die Schauspieler Ingo Naujoks und Jonas Minthe aus der ARD-Serie 'Morden im Norden' über die Herausforderungen, junge Menschen für klassisches Fernsehen zu begeistern. Sie kritisieren Vorurteile gegenüber öffentlich-rechtlichen Sendern und plädieren für mehr Sensibilisierung und jugendnahe Themen. Die aktuelle Staffel der Serie erreicht hohe Quoten bei der Jugend.

Die Schauspieler Ingo Naujoks (63) und Jonas Minthe (36) sind Stars der ARD-Vorabendserie 'Morden im Norden'. Naujoks spielt seit 2012 den Kriminalhauptkommissar Lars Englen, Minthe seit 2019 den Ermittler Gregor Michalski. Die laufende Staffel rückt Jugendliche und junge Erwachsene ins Zentrum und läuft montags um 18.50 Uhr im Ersten. Am 5. Januar 2026 strahlt der Sender um 20.15 Uhr den zweiten Spielfilm 'Weil du böse bist' aus.

Im Gespräch betonen beide die Wichtigkeit, junge Zuschauer zu gewinnen. 'Die jüngeren Leute zu gewinnen, ist ganz wichtig, weil die einfach länger dabeibleiben können', sagt Naujoks lachend. Minthe ergänzt: 'Wenn ich jüngere Freunde auf ein TV-Format aufmerksam mache, sind die total dabei, aber dann heißt es oft: „Ich wusste gar nicht, dass man doch noch gut linear fernsehen kann.“'

Sie sehen den Grund für die Präferenz von Streaming-Diensten wie Netflix in Vorurteilen. Naujoks: 'ARD und ZDF als verstaubt gelten – ob es stimmt oder nicht.' Minthe spricht von 'gedanklicher Faulheit', da Öffentlich-Rechtliche mit alten Shows assoziiert werden. Beide fordern Aufklärungsarbeit und direkte Aufforderung, Inhalte anzuschauen.

Hinter den Kulissen plädieren sie für eine Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten. Minthe kritisiert 'Adultismus': 'Ich kenne 16-Jährige, die reflektierter sind als viele 90-Jährige.' Als Beispiel nennt er die Serie 'Schwarze Früchte', die trotz hoher Mediatheken-Abrufzahlen keine Fortsetzung erhält. Die aktuelle Staffel von 'Morden im Norden' hat jedoch hohe Einschaltquoten bei Jungen. Der kommende Film soll Familien und Jugendliche ansprechen, ohne Altersgruppen gegeneinander auszuspielen.

Verwandte Artikel

Daniel Günther at press conference clarifying 'censorship' remark on social media ban for minors amid Nius controversy.
Bild generiert von KI

Daniel Günther klärt umstrittene Aussage zu Nius

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat nach Kritik an seinem Auftritt in der ZDF-Sendung 'Markus Lanz' klargestellt, dass sein 'Ja' zu einer Frage nach Zensur sich auf ein Verbot von Social Media für Minderjährige bezog. Die Debatte um das rechtspopulistische Portal Nius entzündete sich an einer missverstandenen Antwort und führte zu einem Shitstorm in sozialen Netzwerken. Günther betonte die Pressefreiheit, während Nius rechtliche Schritte einleitet.

Die neueste Folge des Hamburger Tatorts erscheint als 180-minütiger Doppelpack und thematisiert einen V-Mann sowie die aggressive Mocro-Mafia aus den Niederlanden. Der Kritiker findet die Länge übertrieben und bemängelt fehlende Tiefe in der Adaption einer Spiegel-Recherche. Es handelt sich um eine Koproduktion mit dem niederländischen Rundfunk.

Von KI berichtet

Sabine de Mardt, Leiterin der deutschen Gaumont-Niederlassung, sprach in einem Interview über das kürzliche Netflix-Spy-Drama 'Unfamiliar', hob die Dreharbeiten im deutschen Nachrichtendienst-Hauptquartier und die familienzentrierte Handlung hervor. Sie teilte auch Details zu Reboots von 'Heidi' und 'The Wandering Harlot'. Das Gespräch berührte Herausforderungen im deutschen TV-Produktionsumfeld.

Georg Restle hört als Redaktionsleiter und Moderator des ARD-Politmagazins „Monitor“ auf. Am 26. März moderiert er die Sendung im Ersten zum letzten Mal. Ab 1. Juni 2026 übernimmt er die Leitung des crossmedialen ARD-Studios in Nairobi.

Von KI berichtet

Nach der Ausstrahlungspause an Silvester und Neujahr gehen die beliebten deutschen Daily Soaps „Alles was zählt“ auf RTL und „Berlin – Tag & Nacht“ auf RTL II am 5. Januar 2026 weiter. Die Folgen bieten neue Wendungen in den Geschichten der Charaktere rund um Sport, Liebe und Alltag in Essen und Berlin. Zuschauer können die Episoden live oder online verfolgen.

Der bekannte deutsche Schauspieler Peter Sattmann ist am ersten Weihnachtsfeiertag im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit in Brandenburg verstorben. Er wurde durch Rollen in TV-Serien wie 'Tatort' und Filmen von Rosamunde Pilcher einem Millionenpublikum bekannt. Die Künstleragentur Tom Produkt bestätigte den Tod unter Berufung auf Sattmanns Ex-Partnerin Katja Riemann.

Von KI berichtet

Der 23-jährige Max B. ist Praktikant bei der Polizei in Eckernförde und strebt an, Streifenpolizist zu werden. Viele halten Eckernförde für ein schnuckeliges Urlaubsörtchen an der Ostsee, doch jüngste Ereignisse zeigen ein anderes Bild.

Sonntag, 29. März 2026, 15:44 Uhr

Collien Fernandes kritisiert Gesetzeslücken bei digitaler Gewalt

Freitag, 06. März 2026, 02:49 Uhr

Vorschau auf kommende Folgen von „Berlin – Tag & Nacht“

Freitag, 27. Februar 2026, 10:22 Uhr

Gaststars gerüstet für 'Im Tal des Todes' bei Karl-May-Spielen

Dienstag, 24. Februar 2026, 21:30 Uhr

Beta Film unterstützt Dramaserie über König Ludwig II

Mittwoch, 18. Februar 2026, 13:21 Uhr

Bundeskanzler Merz fordert Klarnamen im Internet

Montag, 19. Januar 2026, 10:24 Uhr

Günther attackiert Bild-Chefredakteurin Marion Horn

Donnerstag, 15. Januar 2026, 17:18 Uhr

Vorschau: Nächste folgen von „Berlin – Tag & Nacht“

Donnerstag, 15. Januar 2026, 16:38 Uhr

Vorschau für kommende GZSZ-Folgen bis 22. Januar 2026

Donnerstag, 08. Januar 2026, 20:26 Uhr

Vorschau: So geht es in 'Alles was zählt' weiter

Donnerstag, 11. Dezember 2025, 05:09 Uhr

Anwalt der Familie Lenhardt kritisiert ARD-Doku scharf

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen