Im Streit um eine angebliche Zensurforderung in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Montagabend bei einer CDU-Veranstaltung in Neumünster nachgelegt. Er kritisierte eine Äußerung der Bild-Chefredakteurin Marion Horn heftig.
Der Konflikt dreht sich um die Frage, ob Daniel Günther von bestimmten Medien in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ eine Zensur gefordert hat. Am Montagabend legte der CDU-Politiker bei einer Veranstaltung seiner Partei in Neumünster nach und griff die Äußerung von Marion Horn, Chefredakteurin der Bild-Zeitung, scharf an. Dieser Vorfall ist Teil des sogenannten 'Fall Nius', in dem es um Medienkritik und rechtliche Auseinandersetzungen geht. Günther, als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, positioniert sich damit klar gegen Vorwürfe, die seine Aussagen in der Talkshow betreffen. Die Kritik an Horn unterstreicht die Spannungen zwischen Politik und Presse in diesem Kontext. Bisherige Berichte deuten auf keine weiteren Details zu spezifischen Zitaten aus der Veranstaltung hin, doch der Vorfall beleuchtet anhaltende Debatten um Medienfreiheit und politische Einflussnahme.