Gilda Lozoya nach Festnahme am AICM im Agronitrogenados-Fall vorläufig freigelassen

Ein Bundesrichter gewährte Gilda ‚L‘, der Schwester von Emilio Lozoya, nach einer fast zehnstündigen Anhörung die vorläufige Freiheit. Die Generalstaatsanwaltschaft (Fiscalía General de la República) beschuldigt sie der mutmaßlichen Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Agronitrogenados-Fall.

Gilda ‚L‘ wurde am internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt von Agenten der Generalstaatsanwaltschaft (Fiscalía General de la República) in Abstimmung mit Personal der Sekretariate für Sicherheit und Bürgerschutz sowie der Marine festgenommen. Die Fluggesellschaft, mit der sie reiste, hatte aufgrund eines Haftbefehls über ihre Ankunft informiert.Nach der Festnahme ordnete ein Richter an, dass sie ihren Reisepass abgeben, eine elektronische Fußfessel tragen, sich alle 15 Tage bei den Behörden melden und das Land sowie die Metropolregion Mexiko-Stadt nicht verlassen darf. Die Entscheidung darüber, ob sie formell in den Prozess einbezogen wird, soll am kommenden Dienstag fallen.Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass Gilda ‚L‘ mutmaßlich als Strohfrau für ein Unternehmen fungierte und dabei von ihrem Bruder Emilio Lozoya abgetretene Rechte entgegennahm. Den Ermittlungen der Agencia de Investigación Criminal und der Fiscalía Especializada de Control Competencial zufolge war sie an Handlungen beteiligt, die Ressourcen illegalen Ursprungs sowie die Triangulation von Geldern im Zusammenhang mit dem Agronitrogenados-Fall beinhalteten.

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