Eine neue Umfrage hebt internationale Literatur hervor, die für große und kleine Bildschirme adaptiert wird und Genres von Sci-Fi bis Fantasy umspannt. Projekte aus Ländern wie Argentinien, Frankreich und Japan steuern auf Plattformen wie Netflix und Disney+ zu. Diese Adaptionen versprechen vielfältige Geschichten, darunter eine spanischsprachige Philip-K.-Dick-Serie und einen Live-Action-Lucky-Luke.
Die Unterhaltungsbranche summt vor globalen Buch-zu-Bildschirm-Projekten, wie in einem kürzlichen Überblick über internationale Adaptionen detailliert. Am 28. Dezember 2025 veröffentlicht, deckt der Bericht Titel aus Europa, Lateinamerika, Asien und darüber hinaus ab und präsentiert eine Mischung aus etablierten Autoren und frischen Erzählungen.
In Argentinien entwickelt Netflix „The Future is Ours“, eine limitierte Serie inspiriert von Philip K. Dicks „The World Jones Made“. Dies markiert die erste spanischsprachige Adaption des Sci-Fi-Autors, produziert vom Team hinter dem 2025-Hit „The Eternaut“.
Brasilien trägt „The Pilgrimage“ bei, basierend auf Paulo Coelhos frühem Roman über eine Suche nach spiritueller Erfüllung entlang der Route nach Santiago de Compostela. Regie führt Vicente Amorim, bekannt für „Senna“, ebenfalls für Netflix geplant.
Aus Frankreich bereitet Disney+ eine Live-Action-Serie des klassischen Comics „Lucky Luke“ von Morris und Goscinny vor. Alban Lenoir spielt den Cowboy, der „schneller schießt als sein Schatten“, mit Premiere im Frühling 2026.
Deutschlands Beitrag ist eine Verfilmung von Michael Endes „Momo“, dem Autor von „The Neverending Story“. Das Fantasy-Abenteuer features Martin Freeman, Alexa Goodall, Claes Bang und Laura Haddock und folgt einem Waisenmädchen im Kampf um die Rettung der Zeit.
Weitere Highlights umfassen Islands „Fury“, eine brutale Saga unter Regie von Benedict Andrews, oft als „Islands Game of Thrones“ bezeichnet; Japans „Faking Beethoven“, einen Prime-Video-Film über ein Musikskandal des 19. Jahrhunderts mit Yuki Yamada und Arata Furuta; und Spaniens „The House of the Spirits“ von Isabel Allende, eine Prime-Video-Serie, executive produziert von der Autorin und Eva Longoria.
Diese Projekte spiegeln einen wachsenden Trend zu interkulturellem Storytelling wider, das lokale Literatur über große Streaming-Dienste zu globalem Publikum bringt. Während einige in frühen Stadien sind, sind andere wie Norwegens Jo-Nesbø-Detektivserie mit Tobias Santelmann für Anfang 2026 auf Netflix geplant.