Die Regierung hat die tägliche Quote für 5-kg-Flüssiggasflaschen für Wanderarbeiter angesichts von Versorgungsengpässen im Zusammenhang mit den Spannungen an der Straße von Hormus verdoppelt. Das Ministerium für Erdöl und Erdgas zielt mit diesem Schritt auf die Stabilisierung der Kraftstoffversorgung ab. Joint Secretary Sujata Sharma gab die Entscheidung in einem Schreiben vom 6. April bekannt.
Die indische Regierung hat die tägliche Quote von 5-kg-Flüssiggasflaschen zum Marktpreis für Wanderarbeiter verdoppelt, um die Versorgung angesichts der kriegsbedingten Störungen im Nahen Osten rund um die Straße von Hormus zu stabilisieren. Diese Flaschen, die bei Händlern einfach mit einem Ausweis erworben werden können, kosten in Delhi 549 ₹ im Vergleich zu 913 ₹ für die subventionierten 14,2-kg-Haushaltsflaschen.
Auf einer Pressekonferenz erklärte Sujata Sharma, Joint Secretary im Ministerium für Erdöl und Erdgas, dass die tägliche Menge an 5-kg-Flüssiggasflaschen (FTL) pro Bundesstaat für Wanderarbeiter in einem Schreiben vom 6. April verdoppelt wurde, basierend auf den Durchschnittswerten vom 2. und 3. März. Im Februar wurden 77.000 kg FTL-Flaschen verkauft, wobei die Verkäufe an jenen Märztagen höher waren. Seit dem 23. März wurden landesweit 780.000 solcher Flaschen verkauft, davon über 106.000 allein am 6. April.
Die Zuweisungen von gewerblichem Flüssiggas erreichten 70 % des Vorkrisenniveaus, während über 4.300 Razzien gegen Hortung und Schwarzmarkt durchgeführt wurden. Sharma forderte die Bürger auf, keine Panikkäufe von Benzin, Diesel und Flüssiggas zu tätigen, und versicherte, dass ausreichende Lagerbestände vorhanden seien und der Einzelhandel normal funktioniere. Die Versorgung mit Flüssiggas und leitungsgebundenem Erdgas (PNG) wurde für Haushalte und Krankenhäuser priorisiert.
Erdgas für prioritäre Segmente wie häusliches PNG und komprimiertes Erdgas (CNG) für den Verkehr bleibt vollständig geschützt. Trotz steigender weltweiter Rohölpreise senkte Indien die Verbrauchsteuern auf Benzin und Diesel und führte gleichzeitig Exportabgaben ein, um die inländische Verfügbarkeit zu gewährleisten.