Ab dem 1. Juni 2026 müssen Exporteure natürlicher Ressourcen ihre Aktivitäten bei der PT Danantara Sumber Daya Indonesia (DSI) melden. Der neue Mechanismus umfasst in der Übergangsphase Kohle, Palmöl und Ferrolegierungen.
Der koordinierende Wirtschaftsminister Airlangga Hartarto erklärte, dass die Meldung über die Plattform CEISA 4.0 der Generaldirektion für Zoll und Verbrauchsteuern erfolgen wird. Exporteure können ihren Betrieb wie gewohnt fortsetzen, müssen jedoch Daten an die DSI übermitteln.
Airlangga erläuterte, dass die Richtlinie die Aufsicht stärke und Unterfakturierung sowie Verrechnungspreismanipulationen vorbeuge. Die drei Rohstoffe trugen 2025 mit 66,13 Milliarden US-Dollar zu den Exporten bei, was 23,4 Prozent der nationalen Exporte entspricht.
Der COO von Danantara Indonesia, Dony Oskaria, bestätigte, dass die Gründung der DSI keine neue Bürokratie schaffe. Während der sechsmonatigen Übergangsphase bis Dezember 2026 wird die Regierung Preis-Benchmarks mit Unternehmen erörtern, bevor die vollständige Umsetzung am 1. Januar 2027 erfolgt.
Luke Thomas Mahony wurde zum Präsidenten der DSI ernannt; weitere Führungskräfte sollen nächste Woche bekannt gegeben werden. Die Regierung erhofft sich von diesem Schritt eine Verbesserung der Transparenz und der Staatseinnahmen.