Der Sonderberater des Präsidenten, Said Iqbal, erklärte, dass der Staat sämtliche medizinische Kosten für die Opfer der Entführung und Folter in einer Druckerei in Zentral-Jakarta übernehmen werde. Er äußerte sich dazu am 1. Juli 2026 während eines Besuchs bei einem Opfer in Kebon Jeruk.
Said Iqbal bekräftigte, dass die Regierung die volle Verantwortung für die medizinischen Ausgaben trage, einschließlich psychiatrischer Unterstützung, sofern ein Trauma diese erforderlich mache. Er habe ein direktes Mandat erhalten, um sicherzustellen, dass die Gesundheit und die Beschäftigungsrechte der Opfer geschützt werden.
Er forderte zudem, dass das Gerichtsverfahren ohne Einschüchterung der Opfer oder deren Anwälte von der LBH Kalimantan Barat fortgesetzt werde. Said Iqbal hat sich mit dem Polizeichef koordiniert, damit der Fall mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt und die Täter gesetzlich zur Rechenschaft gezogen werden.
Er bezeichnete das Anketten und Einsperren von Arbeitern sowohl als kriminellen Akt als auch als Menschenrechtsverletzung. Er betonte, dass sich ähnliche Vorfälle in Indonesien, das humanitäre Werte hochhalte, nicht wiederholen dürften.