Menschenrechtsminister Natalius Pigai lehnt das Erschießen von Räubern vor Ort ab

Der Minister für Menschenrechte, Natalius Pigai, wies Vorschläge zurück, Räuber ohne ein ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren direkt vor Ort zu erschießen. Er betonte, dass alle Kriminellen lebend gefasst werden müssen, um ein korrektes juristisches Verfahren zu gewährleisten.

Pigai gab diese Erklärung am Mittwoch, dem 20. Mai 2026, in Bandung ab. Er sagte, die lebendige Festnahme sei essenziell, um durch offizielle Ermittlungen kriminelle Netzwerke und Motive aufzudecken.

Pigai bekräftigte, dass der Staat keinem Bürger das Recht auf Leben ohne ein ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren entziehen dürfe. Er mahnte zudem zur Vorsicht bei Äußerungen von Beamten, die sofortige Erschießungen befürworten, da diese rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten.

Zuvor hatte der Polizeichef der Region Lampung, Irjen Pol Helfi Assegaf, den Beamten befohlen, Räuber vor Ort zu erschießen, und dies mit der öffentlichen Störung durch derartige Verbrechen begründet.

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