Die indonesische Regierung setzt sich für die Einrichtung von Ämtern für Kreativwirtschaft in 22 Provinzen sowie etwa 70 Regierungsbezirken oder Städten ein, um das Ökosystem der Kreativbranche zu stärken. Dies erklärte Kreativwirtschaftsminister Teuku Riefky Harsya nach einem Treffen mit Akteuren der Kreativwirtschaft in Jakarta. Die Initiative zielt darauf ab, den Zugang zu Unterstützung für Unternehmer in der Kreativbranche auszuweiten.
Kreativwirtschaftsminister Teuku Riefky Harsya gab bekannt, dass derzeit 22 Provinzen und etwa 70 Regierungsbezirke oder Städte dabei sind, die Funktionen der Kreativwirtschaft in ihre Organisationsstrukturen zu integrieren.
"Zuvor waren es nur wenige Provinzen, heute sind etwa 22 Provinzen im Prozess. Bei den Regierungsbezirken und Städten kommen ebenfalls etwa 70 hinzu, sodass die Gesamtzahl bei rund 80 liegen wird", sagte er am Donnerstag nach einem Treffen mit dem Videografen Amsal Sitepu in Jakarta.
Die Ämter müssen nicht eigenständig sein, sondern können mit den Bereichen Tourismus, Kultur oder kleinen, mittleren und Kleinstunternehmen zusammengelegt werden. "Es muss nicht separat sein, es kann kombiniert werden, aber zumindest sollte die Bezeichnung Kreativwirtschaft in diesem Amt vorkommen", erklärte er. Diese Ämter seien entscheidend für den Zugang zu Dienstleistungen wie Weiterbildung, Finanzierung, Märkte und Rechtsschutz.
Die Zentralregierung hat sich mit dem Innenministerium abgestimmt, um den Prozess zu beschleunigen. Die Kreativbranche wird als Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Verringerung der Armut und zur Steigerung des regionalen Einkommens angesehen. Amsal Sitepu betonte die Notwendigkeit einer Beschleunigung, damit regionale Kreativakteure einen besseren Zugang zu Informationen erhalten.
"Da wir in den Regionen einen begrenzten Informationszugang haben, muss es eine Beschleunigung geben, damit auch die Akteure der Kreativwirtschaft in den Regionen erreicht werden können", sagte er.