Zwei Wachleute eines Geldtransportunternehmens wurden am 19. Dezember in Naucalpan, Estado de México, festgenommen, während sie 37,7 Millionen Pesos in bar in einem gepanzerten Lkw transportierten. Die Behörden konnten den Ursprung des Geldes nicht nachweisen und beschlagnahmten Schusswaffen, was zu ihrer Anklage wegen Finanzdelikten und illegalem Waffenbesitz führte. Sie bleiben in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen fortgesetzt werden.
Der Vorfall ereignete sich am 19. Dezember entlang der Avenida Lomas Verdes in Naucalpan, als Beamte der Sicherheitssekretariats des Estado de México und der Sedena einen gepanzerten Durango-Lkw stoppten, der von Iván „N“ und José „N“, Wachleuten des Unternehmens Águila Bicéfala, gefahren wurde.
Im Fahrzeug entdeckten die Behörden Taschen mit 37,7 Millionen Pesos in bar sowie zwei Schusswaffen und Munition. Die Festgenommenen konnten die Legalität des Geldes nicht nachweisen, was zu Anklagen wegen Operationen mit illegalen Mitteln, Widerstand gegen die Behörden und illegalem Waffenbesitz führte.
Ein Video der Festnahme, das sich in sozialen Medien verbreitete, zeigt Agenten, die das Geld zählen und den Wachleuten befehlen, das Fahrzeug zu verlassen. Nach ihrer Weigerung wurde der Lkw abgeschleppt, und die Männer zum Staatsanwalt in Naucalpan gebracht.
Am 23. Dezember ordnete ein Richter Untersuchungshaft für beide an. Die Verteidigung argumentierte, sie hätten Sicherheitsprotokolle befolgt und Dokumente über die gesetzmäßige Herkunft des Geldes sowie Waffenscheine vorgelegt, doch der Richter hielt dies für unzureichend.
Die erste Anhörung war am Vortag, einem Freitag, aufgrund eines Anwaltswechsels verschoben worden, was die Vorlage neuer Beweise ermöglichte, wie Videos, die angeblich kein Überfahren von Tempolimits oder Widerstand zeigen.
Luis Enrique Sánchez, rechtlicher Vertreter von Águila Bicéfala, erklärte: „Das Ziel ist zu beweisen, dass die Wachleute im rechtlichen Rahmen und gemäß internen Richtlinien gehandelt haben“.
Am 27. Dezember erließ ein Kontrollrichter im Gefängnis Barrientos Anklage gegen sie. Sie werden einem formellen Prozess unterzogen und bleiben im Gefängnis San Pedro Barrientos in Tlalnepantla, mit einer zweimonatigen Frist für ergänzende Untersuchungen durch die Generalstaatsanwaltschaft des Estado de México.