Behörden in Guerrero fanden die Leiche eines Guardia-Nacional-Agenten, gefoltert und gefesselt, auf einer Bundesstraße nahe Acapulco. Der Mann, identifiziert als der 37-jährige Daniel Gómez Hernández, wurde von Unbekannten zusammen mit Nachrichten abgelegt, die auf organisierte Kriminalität hinweisen. Das Ereignis unterstreicht die anhaltende Gewalt in der Region.
In der Nacht des Freitags, dem 19. Dezember, alarmierten Anwohner die Behörden über eine Leiche, die auf der Bundesstraße Mexico-Acapulco im Kilometer 21 in einem ländlichen Gebiet von Acapulco, Guerrero, abgelegt wurde. Das Opfer wurde als Daniel Gómez Hernández identifiziert, ein aktiver Guardia-Nacional-Agent von etwa 37 Jahren.
Augenzeugen beschrieben vier Personen, schwarz gekleidet und in einem Tsuru-Fahrzeug mit getönten Scheiben fahrend, die am Tatort eintrafen, die Leiche ablegten und dann rasch davonfuhren. Das Fahrzeug war als Sammeltaxi gekennzeichnet, seine Richtung ist jedoch unbekannt.
Bei Ankunft sicherten Sicherheitskräfte den Bereich ab und entdeckten zwei Pappkartons mit Nachrichten, die angeblich mit kriminellen Gruppen in Verbindung stehen. Die Leiche zeigte deutliche Folterspuren, war mit Seilen sowie schwarzen und grünen Kabeln gefesselt und wies Schussverletzungen am Kopf auf.
Die Generalstaatsanwaltschaft des Staates Guerrero (FGE) führte die erforderlichen Untersuchungen am Ort durch. Die Leiche wurde anschließend in den Gerichtsmedizinischen Dienst in Acapulco überführt für rechtliche Verfahren und Aufbewahrung. Dieser Vorfall ist Teil der Gewaltwelle, die Guerrero heimsucht, wo Sicherheitskräfte ständigen Bedrohungen durch organisierte Kriminalität ausgesetzt sind.