Roberto Hernández, ein 52-jähriger Lieferfahrer, starb nach einem Anprall und Schleifung durch ein Auto in Iztapalapa am 3. Januar. Das Fahrzeug, ein blauer Honda City, wurde verlassen in Nezahualcóyotl ohne Insassen gefunden. Motorradfahrer protestierten und forderten Gerechtigkeit für den Vorfall.
Am 3. Januar gegen 22:00 Uhr fuhr Roberto Hernández mit seiner Italika-Motorrad an der Kreuzung Periférico Oriente und Eje 6 Sur in Iztapalapa, Mexiko-Stadt, als ihn ein blauer Honda City mit Kennzeichen des Bundesstaates Mexiko E85-BPC von hinten anfuhr. Die Fahrerin, angeblich eine Frau, hielt nicht an und schleifte den Motorradfahrer über mehr als einen Kilometer bis in die Colonia Constitución de 1917, wo der Körper sich nach dem Überqueren eines Poller löste. Hernández, ein 52-jähriger Lala-Milchprodukte-Lieferfahrer auf dem Weg, um seine Frau abzuholen, wurde von Sanitätern vor Ort für tot erklärt aufgrund schwerer Reibungsverletzungen durch den Asphalt.
Ein neues Video, geteilt vom Journalisten Carlos Jiménez, erfasste den genauen Moment des Aufpralls und zeigte, wie Motorrad und Opfer unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurden. C5-Kameras zeichneten den Weg auf, und andere Fahrer versuchten vergeblich, die Fahrerin zu warnen. Die Staatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt (FGJCDMX) eröffnete ein Verfahren wegen aggravierter fahrlässiger Tötung mit Unterlassung der Hilfeleistung. Inoffiziell soll die Verantwortliche Gabriela 'N', 43 Jahre alt und im Gesundheitssektor tätig, sein, es gab jedoch keine Festnahmen.
Am 5. Januar entdeckten die Behörden das aufgegebene Fahrzeug im Viertel Ampliación Ciudad Lago in Nezahualcóyotl mit Schäden an Front und Unterboden; es wurde für forensische Untersuchungen in Mechanik, biologischen Spuren und Strukturschäden beschlagnahmt. Am selben Tag gegen 15:00 Uhr protestierten etwa 12 Motorradfahrer an der Calzada de Tlalpan und Coruña unter dem Banner 'Justicia Biker' und forderten die Festnahme des Täters. Die Demonstration, begleitet von Beamten der Sicherheitsbehörde von Mexiko-Stadt, setzte sich als Fahrt durch Avenidas wie Francisco Morazán und Boulevard Puerto Aéreo fort. Die Familie von Hernández protestierte vor der FGJCDMX, und Motorradfahrer boten Unterstützung für den Leichentransport an.
Der Vorfall hat Empörung unter Motorradfahrern und Autofahrern ausgelöst und hebt die Verkehrsrisiken in der Gegend hervor. Unfallvideos kursierten in sozialen Medien und befeuerten Forderungen nach Gerechtigkeit.