Harrison Ford und Steven Spielberg stellten sich gegen George Lucas' Plan, in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" Aliens einzubauen. Der kreative Konflikt wurde kürzlich in einer Oral History über Spielberg detailliert beschrieben.
Produzentin Kathleen Kennedy erinnerte sich daran, dass Ford und Spielberg "keinen ‚Jäger des verlorenen Schatzes‘-Film machen wollten, in dem Aliens vorkommen", und sich mit Lucas über diese Idee stritten. Lucas hatte einen Ansatz im Stile von "Krieg der Welten" angestrebt, der mit den Untertassen der 1950er Jahre verknüpft war. Beide Stars lehnten einen weiteren Science-Fiction-Film ab, was zu mehreren Drehbuchentwürfen führte. Das Team einigte sich schließlich auf einen Kompromiss, bei dem die Wesen stattdessen aus einer anderen Dimension stammten. Laut Kennedy waren die beiden "nicht zu 100 Prozent überzeugt", was dazu beitrug, dass der Film aus dem Jahr 2008 als der schwächste Teil der von Spielberg inszenierten Reihe angesehen wird. Ford engagierte sich später stark für "Das Rad des Schicksals" aus dem Jahr 2023, um zu verhindern, dass die Reihe mit einem solchen Eindruck endet. Der frühere Film spielte trotz gemischter Kritiken weltweit 786 Millionen US-Dollar ein.