Die tägliche Publikation Havana Times in ihrem 18. Jahr hat nur 6.475 $ von ihrem Jahresziel von 19.000 $ eingesammelt, um 2026 weiter zu operieren. In volatilen Zeiten für Länder wie Kuba und Nicaragua betont das Medium die Bedeutung barrierefreier Information. Chefredakteur Circles Robinson hebt unvermeidbare Ausgaben und Abhängigkeit von freiwilligen Beiträgen hervor.
Havana Times, eine nahezu vollständig ehrenamtliche tägliche Publikation, steht vor finanziellen Herausforderungen, um ihre Betriebsaktivitäten 2026 aufrechtzuerhalten. Gegründet im Oktober 2008, veröffentlicht das Medium seit 18 Jahren täglich und pflegt ein offenes Archiv aller Artikel auf Englisch und Spanisch. Der Hauptfokus liegt auf den komplexen Situationen in Ländern wie Kuba, Nicaragua, Venezuela und Chile, die von aggressiven globalen Dynamiken betroffen sind. nnBisher wurden nur 6.475 $ zum Jahresziel von 19.000 $ gesammelt. Diese Mittel decken wesentliche Ausgaben wie Webmaster, Hosting, Server, Webdienste, notwendige Abonnements und Sicherheitsdienste ab, um Angriffe zu verhindern und zu bewältigen. Zusätzlich wird eine große Datenbank geschützt, um den Zugriff auf historischen Inhalt zu erhalten. nnChefredakteur Circles Robinson bemerkt, dass er jahrelang kleine Übersetzungsvergütungen von zwei anderen Publikationen erhalten hat, aber letztes Jahr wurden Budgets gekürzt, was die Lage verschlechterte. Er vergleicht dies mit Entlassungen bei US-Journalismus-Ikonen wie den 300 Mitarbeitern beim Washington Post. Schriftsteller, Journalisten, Fotografen und Wettervorhersager in Kuba sowie einige ausländische Mitwirkende erhalten sehr geringe Vergütungen. nnIm Gegensatz zu vielen modernen Medien hat Havana Times keine Paywall; alle Abonnements sind kostenlos, und Artikel sind gratis verfügbar. Robinson fordert Leser auf, über PayPal oder Kredit-/Debitkarte zu spenden, um die Publikation 2026 zu sichern. „In diesen äußerst schwierigen und unruhigen Zeiten brauchen wir Ihre Hilfe“, heißt es im Aufruf.