Eine Prognos-Analyse zeigt, dass die Hitzewelle Ende Juni die deutsche Wirtschaft 6,32 Milliarden Euro kostete. Experten rechnen mit wiederkehrenden Milliardenschäden.
Die deutsche Wirtschaft muss sich auf wiederkehrende Milliardenschäden durch Hitzewellen einstellen. Das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos hat dies in einer Analyse für das Handelsblatt berechnet.
Allein die Hitzewelle in den letzten beiden Juniwochen mit Temperaturen über 35 Grad kostete 6,32 Milliarden Euro. Die Kosten könnten an jedem solchen Tag annähernd eine Milliarde Euro erreichen.
Experten halten drei oder vier Hitzeperioden dieser Größenordnung pro Jahr für möglich. Die jährlichen Schäden könnten sich dann auf mehr als 20 Milliarden Euro summieren.