Mitte Juni berichtete das Handelsblatt über enge Verbindungen des Helmholtz-Zentrums Cispa zu chinesischen Hochschulen. Ein unabhängiger Sonderprüfer untersucht nun die Vorgänge.
Die Gesellschafterversammlung des Zentrums soll in der kommenden Woche zusammentreten. Sie wird einen Zwischenbericht zur laufenden Untersuchung erhalten.
Gesellschafter sind der Bund zu 90 Prozent und das Saarland zu zehn Prozent. Die Recherchen erschüttern das Selbstverständnis eines der renommiertesten Forschungszentren Deutschlands.
Was als Bericht über Forschungskontakte begann, entwickelte sich zu einem internationalen Politikum.